Mittwoch, 25. Juni 2008
Kennzeichnung von Azofarbstoffen
Geschrieben von Korinna
um
14:44 Uhr
in Ernaehrung, Lebensmittel & Recht
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Schön knallig bunt mögen es nicht nur die Kleinen am liebsten. Aber ob das so gesund ist? In Verdacht nicht ganz "koscher" zu sein stehen die Azo-Farbstoffe schon länger (wir berichteten). Mehrere Studien brachten sie in Zusammenhang mit der Enstehung von Allergien, Konzentrationsdefiziten und Krebs. Nun haben sich der Ministerrat und das EU-Parlament auf einen Kompromiss geeinigt, um uns Verbraucher künftig besser vor den Risiken der Farbstoffe schützen zu können: Produkte mit Azo-Farbstoffen werden zukünftig mit einem Warnhinweis gekennzeichnet werden. Der Entwurf der TAZ dafür lautet: "Achtung! Dieses Produkt enthält Substanzen, die Allergien auslösen können." So oder zumindest so ähnlich werden die Sprüche vor allem auf Süßigkeiten und Limonaden lauten. Die schwedische EU-Parlamentarierin, Åsa Westlund hofft nun: "Kein Produzent wird lange versuchen, Waren zu verkaufen, auf denen so
deutlich darauf hingewiesen wird, dass sie Allergien und
Konzentrationsschwierigkeiten verursachen können. Die werden nun ganz von allein vom Markt verschwinden." Wir dürfen gespannt sein, wie diese Kennzeichnungspflicht umgesetzt werden wird, ob man dadurch wirklich vom Kauf zurück schreckt und natürlich auch, wie unsere neu gefärbten Lebensmittel dann aussehen werden
.
Bildquelle und Copyright: WELT
Kommentare
Hallo Frauke, eine genaue Antwort dazu liegt uns im Moment auch nicht vor. Jetzt werden alle Stoffe noch mal eingehend geprüft und nach Abschluss entweder verboten oder entsprechend gekennzeichnet. Das wird einige Zeit dauern. Im Detail kannst Du bei der EU nachschauen: http://www.europarl.europa.eu/news/expert/infopress_page/067-33565-189-07-28-911-20080707IPR33563-07-07-2008-2008-false/default_de.htm, auf ein Datum legen die sich jedoch auch nicht fest. Herzliche Grüße



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