Artikel mit Tag Curry
Dienstag, 9. März 2010
Rückruf für Currypulver und für italienische Rohwurst mit Salmonellen.
Geschrieben von Melanie
um
11:59 Uhr
in Rueckrufe
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Das Landesuntersuchungsamt (LUA) warnt vor mikrobiologisch verunreinigter Rohwurst aus Italien, die auch in Rheinland-Pfalz verkauft wurde. In der Wurst wurden Salmonellen nachgewiesen. Es handelt sich dabei um folgende Produkte:
Salsiccia Sarda Murru, Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 26/04/10, 28/04/10 und 30/04/10, Los Nr. 010522 und 010523, Hersteller: Salumificio Murru, Zulassungsnummer IT875LCE
Die Wurst wurde in größeren Mengen an einen Ludwigshafener Händler geliefert. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass auch andere rheinland-pfälzische Händler beliefert worden sind. Die Lebensmittelüberwachungsbehörden haben alle auffindbaren Restbestände sichergestellt. Verbraucherinnen und Verbraucher, die diese Wurst noch zu Hause haben, sollten auf keinen Fall davon essen und sie zu dem Händler zurückbringen, bei dem sie gekauft wurde. Wurde sie bereits verzehrt, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen, vor allem, wenn es zu Erbrechen und Durchfall kommt.
Ebenfalls mit Salmonellen verunreinigt ist ein bundesweit vertriebenes Currypulver: "Salmonellennachweis im Produkt "Curry Elefant Indisch Style" Marke Sultan, MHD 08.01.2011 Die Fa. Tutanel Kar GmbH, Karlstadterstr. 17a, 97737 Gmünden, ruft das Produkt "Curry Elefant Indisch Style", Marke Sultan, Mindesthaltbarkeitsdatum 08.01.2011, zurück. Anlass für den Rückruf ist ein Untersuchungsbefund des Landesuntersuchungsamtes Rheinland-Pfalz, das in einer Probe dieses Produktes Salmonellen nachgewiesen hat. Das Produkt wird deutschlandweit vertrieben. Es wird darauf hingewiesen, dass Lebensmittel, die Salmonellen enthalten - sofern sie nicht zuvor ausreichend durcherhitzt wurden - vor allem bei Menschen mit schwacher Immunabwehr zu ernsthaften Erkrankungen führen können."
Donnerstag, 29. Oktober 2009
Mit Gift gewürzt Greenpeace entdeckt Pestizide in Curry-Gewürz, Paprikapulver und Petersilie - Strafanzeige gegen Metro erstattet
Geschrieben von Melanie
um
09:52 Uhr
in Ernaehrung
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Hamburg (ots) - Die Pestizidbelastung von getrockneten Kräutern und Gewürzen hat sich nach Untersuchungen von Greenpeace im Vergleich zum Vorjahr nicht gebessert: Mehr als ein Viertel der 37 Proben aus konventionellem Anbau musste Greenpeace als "nicht empfehlenswert" (rot-Wertung) einstufen. Besonders stark belastet sind Paprika- und Currypulver sowie getrocknete Petersilie. So wird in getrockneter Petersilie der Marke TiP, einer Eigenmarke von Metro, die gesetzlich festgelegte Höchstmenge überschritten. Die Probe stammt von Real, einer Supermarktkette der Metro-Handelsgruppe, in Hamburg. Greenpeace hat Strafanzeige gegen Metro erstattet. Frische Kräuter sind im Vergleich zu 2008 nur noch gering belastet.
"Mit einer Prise Paprika oder Curry, wie sie auf der Currywurst landet, streut man sich einen Giftcocktail von bis zu 20 verschiedenen Chemikalien aufs Essen", sagt Manfred Santen, Chemie-Experte von Greenpeace. Darunter befinden sich gesundheitsgefährdende Wirkstoffe wie das als Nervengift wirkende Chlorpyrifos-Ethyl (Wirkung Hemmstoff der Cholinesterase) und das die Fortpflanzung beeinträchtigende Carbendazim. Selbst das in der EU verbotene Pestizid DDT (Dichlordiphenyltrichlorethan) wurde in einer Curry-Probe nachgewiesen.
Betrachtet man nur Paprikapulver, so ist die Hälfte der Proben mit rot zu bewerten ("nicht empfehlenswert"). 2008 waren es 30 Prozent. Von getrockneter Petersilie musste ebenfalls die Hälfte der Proben mit rot bewertet werden. Im Vorjahr waren es sogar 67 Prozent. Mehr als 60 Prozent der frischen Petersilie enthält hingegen keine Pestizide. 2008 gab es keine frische Petersilie ohne Pestizidnachweis. Seit 2007 beobachtet Greenpeace einen Trend hin zu geringeren Rückständen bei Obst und Gemüse - ein Erfolg der Greenpeace Kampagne "Stoppt Gift im Essen". Auf getrocknete Kräuter und Gewürze trifft diese Entwicklung noch nicht zu. "Greifen Sie lieber zu Bioprodukten", sagt Santen, "bei allen bisherigen Tests weisen sie keine oder nur äußerst geringe Pestizidrückstände auf. Sie sind daher die beste Empfehlung für gesundes Essen."
Greenpeace hat bei dem Test einen schweren Mangel im Verbraucherschutz aufgedeckt: Belastungen bei Gewürzmischungen wie Currypulver sind ähnlich hoch wie bei Gewürzen, jedoch gibt es hierfür keine Grenzwerte. Nach einer Einstufung für Gewürze müsste eine Probe Currypulver von Galeria Kaufhof (Metro-Gruppe) mit rot bewertet werden. Greenpeace fordert von der EU-Kommission und Verbraucherministerin Aigner, umgehend gesetzlich bindende Grenzwerte für Pestizide in Gewürzmischungen einzuführen.
Insgesamt wurden 44 Proben Petersilie, Schnittlauch, Curry- und Paprikapulver, davon sieben aus biologischem Anbau, Anfang September 2009 gekauft. Sie stammen aus Filialen der sechs führenden deutschen Supermarktketten und einem Biosupermarkt in Berlin, Hamburg, Köln, München und um Frankfurt am Main.
Quelle: Greenpeace Pressemitteilung



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