Artikel mit Tag EU
Montag, 8. Februar 2010
Neues EU-BIO-Logo verabschiedet
Geschrieben von Melanie
um
17:41 Uhr
in Ernaehrung, Lebensmittel & Recht
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Letzten Sommer hatte die EU zum Designwettbewerb aufgerufen und alle Interessierten aufgefordert ein neues EU-Bio-Logo nach ihren Vorstellungen zu gestalten.
Daraufhin hatten sich mehr als 3.400 Studierende aus allen 27 EU-Mitgliedsstaaten gemeldet und Vorschläge für ihr EU-Bio-Logo eingereicht.
In einer ersten Runde schränkte die Jury die Auswahl auf rund 100 Logos ein. Nach zwei weiteren Auswahlrunden standen dann die 3 Finalisten fest, die dann der Öffentlichkeit zur Abstimmung übergeben wurden.
Jetzt steht das Ergebnis fest. Immerhin 129.493 Stimmen haben die rund 500 Mio. Einwohner der EU abgegeben und sich dabei mit kaum zu toppender Deutlichkeit für Logoentwurf Nr. 1 entschieden. Mit 63% aller Stimmen ließ er Logo Nr. 2 (10%) und Logo Nr. 3 (27%) weit hinter sich.
Ab Juli 2010 werden jetzt alle biologischen Produkte innerhalb der EU mit dem neuen Bio-Logo der EU gekennzeichnet.
Donnerstag, 9. Juli 2009
Neuer Fahrplan für die Förderung der europäischen Agrar- und Lebensmittelwirtschaft präsentiert
Geschrieben von Korinna
um
11:06 Uhr
in Aus aller Welt, Lebensmittel & Recht
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Die Komissarinnen für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Mariann Fischer Boel und Meglena Kuneva sowie EU-Kommissionsvizepräsident Günter Verheugen haben am Montag einen Fahrplan vorgelegt, wie die europäische Agrar- und Lebensmittelwirtschaft in Zukunft gefördert werden kann.
Folgendes soll dabei geschehen:
transparentere Preisgestaltung und vertragliche Vereinbarungen in der gesamten Lebensmittelkette
Aufbau einer Marktaufsicht für Produktfälschung
Untersuchung der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken ( SWOT-Analyse ) der europäischen Agrar- und Lebensmittelwirtschaft zur Beurteilung ihrer Position auf den globalen Märkten
Vereinfachung der Verwaltungsverfahren insbesondere für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die an Finanzierungsprogrammen für die Forschung teilnehmen wollen
Einrichtung eines sozialen Dialogs in der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft
Entwicklung von Bildungsprogrammen, mit denen die Bedeutung der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft verstärkt bewusst gemacht wird
Gründung eines europäischen Diskussionsforums für die Verbesserung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Akteuren der Lebensmittelkette zwecks Annahme eines EU-weit gültigen Verhaltenskodexes
Durchführung einer Studie über die Auswirkung von Eigenmarken des Einzelhandels auf die Wettbewerbsfähigkeit der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft, insbesondere der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)
Die Europäische Kommission, die beteiligten Mitgliedsstaaten und Interessengruppen sind nun dazu verpflichtet, diese Maßnahmen in die Wege zu leiten.
Über das Vorankommen und erste Zwischenergebnisse halten wir Sie an dieser Stelle natürlich gern auf dem Laufenden
.
Quelle: agrarheute.com
Montag, 22. Juni 2009
Zulassung für Klonfleisch rückt näher
Geschrieben von Korinna
um
12:31 Uhr
in Handel, Lebensmittel & Recht
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In der FAZ ist zu lesen, dass am Montag die Gesetzeslage in der EU dahingehend geändert werden soll, dass zukünftig auch das Fleisch direkter Nachkommen geklonter Tiere angeboten werden kann. Dafür ist eine Anpassung der EU-Verordnung für neuartige Lebensmittel nötig, der, so Angaben eines Diplomaten in der FAZ, auch die Deutsche Regierung zustimmen wird.
Diskutiert wird, ob die Zulassung im Rahmen der bereits bestehenden Verordnung erfolgen soll, oder ob es eine eigene Verordnung, vergleichbar der Verordnung für gentechnisch veränderte Pflanzen, geben soll.
Bevor das Fleisch – egal auf welcher Gesetzesgrundlage – tatsächlich zum Verkauf angeboten werden kann, muss die EFSA, die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, allerdings prüfen, ob von dem Fleisch Gefahren für die Gesundheit ausgehen. Falls dies nicht der Fall sein sollte, muss die Kommission den Verkauf zulassen.
In einer ersten Überprüfung im vergangenen Jahr wurde der Verzehr von Klonfleisch als unbedenklich eingestuft, mittlerweile fordert die Behörde aber weitere Studien.
In den USA wurde 2008 der Verkauf von Klonfleisch genehmigt. Auch Foodwatch hat keine Bedenken, fordert aber die klare Deklaration solcher Lebensmittel.
Bis die ersten Klonfleisch-Produkte in die Supermarktregale Einzug halten, wird es wohl noch ein wenig dauern. Der Weg dahin wird allerdings mehr und mehr geebnet.
Donnerstag, 4. Juni 2009
Mögliche Neuerung der Lebensmittelkennzeichnung
Geschrieben von Korinna
um
10:44 Uhr
in Lebensmittel & Recht
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"In nicht allzu ferner Zukunft können die EU-Bürger möglicherweise einen Brotlaib kaufen und wissen, wo das Mehl dazu herkommt. Nach einer eurorapaweiten Konsultation zur Nahrungsmittelqualität soll nach den Plänen der EU künftig für mehr Erzeugnisse auf den Nahrungsmitteletiketten der Erzeugungsort angegeben werden. Landwirte, Erzeuger und Verbraucher sprachen sich entschieden dafür aus. Auf diesen Etiketten wird das Ernteland, nicht das Verarbeitungsland ausgewiesen. Solche Angaben sind für bestimmte Nahrungsmittel in der EU – nicht verarbeitetes Rindfleisch, Geflügel, Obst, Gemüse, Eier, Honig, Wein und Olivenöl – bereits jetzt vorgeschrieben.
In einem Positionspapier erklärt die Kommission, sie werde den Bedenken der Verarbeitungs- und Einzelhandelsbetriebe Rechnung tragen, die Schwierigkeiten dabei befürchten, den Ursprung der Bestandteile von Verarbeitungserzeugnissen zu ermitteln.
Die Bewirtschaftungsauflagen der EU gehören zu den strengsten weltweit. Nach den heftigen Diskussionen, die in den letzten Jahren durch importierte Nahrungsmittel ausgelöst wurden, sind nun viele Verbraucher skeptisch hinsichtlich der Qualität von Nahrungsmitteln, die aus Nicht-EU-Ländern importiert werden. Die Landwirte in der EU befürworten die Etiketten, weil ihre Erzeugnisse dadurch in der EU und auf den Weltmärkten besser ankommen. Viele von ihnen wünschen sogar noch genauere Angaben auf den Etiketten, zum Beispiel die Erzeugungsregion.
Die Kommission ruft in ihrem Dokument dazu auf, der Verwirrung ein Ende zu bereiten, die durch die Vielzahl anderer Nahrungsmitteletiketten in der EU gestiftet wird. Viele Länder, Erzeuger und Einzelhändler verwenden andere als die in der EU üblichen Etikettierungen. Die Kommission tritt dafür ein, das EU-Etikett zur Identifizierung und zum Schutz der Bezeichnungen für sogenannte traditionelle Erzeugnisse abzuschaffen. Seit der Einführung dieses Etikettentyps im Jahr 1992 wurden lediglich 20 derartige Bezeichnungen eingetragen, darunter eine traditionelle finnische Zwiebacksorte, nach italienischer Tradition erzeugte Mozzarella und einige belgische Biere.
Auch die EU-Kennzeichnung für den geografischen Ursprung soll überarbeitet werden. Beispiele für diese Kennzeichnung sind Camembert-Käse aus der Normandie (Frankreich), Schinken aus Parma (Italien), Kalamata-Olivenöl aus Griechenland, schottisches Rindfleisch und Bratwürste aus Nürnberg."
Quelle: Europäische Kommission
Zur ausführlichen Fassung der Mitteilung geht es hier und zur Zusammenfassung über diesen Link.
Dienstag, 2. Juni 2009
Die EU braucht ein neues Bio-Logo – Designen Sie mit!
Geschrieben von Korinna
um
11:30 Uhr
in Alles Bio, Handel
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Da Aldi im vergangen Jahr mit seiner Klage gegen die EU wegen zu großer Ähnlichkeit des neuen Bio-Logos Erfolg hatte (wir berichteten), wird jetzt dringend ein neues benötigt.
Noch bis zum 25. Juni läuft deswegen ein Design-Wettbewerb der EU, indem jeder dazu aufgerufen ist, seinen Entwurf für das neue EU-Bio-Logo einzusenden.
Dem Gewinner winken 6 000 Euro sowie die Aussicht darauf, dass sein Bio-Siegel ab 2010 auf allen in der EU erzeugten, verpackten Bio-Produkten sowie auf vielen in der EU erzeugten, unverpackten Bio-Produkten und auf Produkten aus Drittländern abgebildet sein wird.
Die eingesandten Entwürfe werden von einer Jury aus Fachleuten der biologischen Landwirtschaft und Produktion sowie international angesehenen Design-Experten bewertet und eine Vorauswahl auf der Wettbewerbs-Homepage veröffentlicht. Online können dann im Sommer 2010 alle Bürgerinnen und Bürger für ihr Lieblingslogo abstimmen.
Alles Weitere unter http://ec.europa.eu/agriculture/organic/logo/
Mittwoch, 4. März 2009
Ab 1. Juli: Neue Kennzeichnung für Olivenöl
Geschrieben von Korinna
um
13:44 Uhr
in Lebensmittel & Recht
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Ab dem 1. Juli dieses Jahres wird es für „natives Olivenöl“ und für „natives Olivenöl extra“ eine neue, verpflichtende Herkunftskennzeichnung geben. Die bisherige freiwillige Kennzeichnung ist nach Ansicht der EU nicht ausreichend, um Verbraucher vor Irreführung über die tatsächlichen Eigenschaften und den Ursprung zu schützen.
Donnerstag, 25. September 2008
EU will Importe stärker kontrollieren
Geschrieben von Desiree
um
10:19 Uhr
in Handel
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So langsam wirkt sich der chinesische Milch-Skandal auch auf Europa aus. Nachdem nun bekannt geworden ist, dass vermutlich chinesischer Joghurt illegal nach Italien eingeführt worden sein, will die EU-Kommission nun die europäischen Importe noch schärfer kontrollieren lassen. Die europäische Lebensmittelbehörde EFSA soll nun Kekse, Fertigsuppen und weiterverarbeitete Produkte aus China auf Milchpulverrückstände überprüfen. Auch die Industrie wurde nun angehalten, die Importe stärker zu kontrollieren. Über weitere Vorsichtsmaßnahmen soll heute in Brüssel beraten werden.
Freitag, 29. August 2008
Landet bald Klonfleisch auf unseren Tellern?
Geschrieben von Desiree
um
11:29 Uhr
in Lebensmittel & Recht
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Das Schaf Dolly sollte mittlerweile jedem ein Begriff sein, doch können Sie sich vorstellen, Fleisch von geklonten Tieren zu essen? Zu Forschungszwecken ist das Klonen innerhalb der EU derzeit erlaubt, allerdings dürfen diese Tiere nicht als Nahrungsmittel weiterverarbeitet werden.
Bereits im vergangenen Jahr wurde der Verzehr von Klon-Milch und Fleisch seitens der US-Lebensmittelbehörde FDA als sicher bewertet, so dass die EU Kommission die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ihrerseits um ein Gutachten bat. In Amerika scheint der kommerzielle Einsatz nun kurz bevo zu stehen, das was ist mit Europa? Auch die FSA kam im Juli zu dem Ergebnis, dass der Verzehr geklonter Tiere keine größeren Risiken mit sich bringe als der Verzehr nicht geklonter. Doch ethische Fragen bleiben, denn häufig leiden viele Tiere unter schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden.
Nun fordern die EU-Abgeordneten von der Kommission Stellungnahme. In der Debatte am kommenden Dienstagabend (02.09.2008 ab 23 Uhr) sollen nun folgende Fragen im Parlamentsplenum erörtert werden:
Ist die Kommission ebenfalls der Meinung, dass sich das Klonen nachteilig auf das Wohlergehen von Tieren auswirkt?
Verfügt die Kommission über Erkenntnisse über das langfristige Wohlergehen und die Gesundheit geklonter Tiere und ihrer Nachkommen?
Was hat die Kommission bislang unternommen, um die Verbraucher aufzuklären und eine öffentliche Diskussion über das Klonen von Tieren anzustoβen?
Hält die Europäische Kommission das Klonen von Tieren und ihren Nachkommen für die Lebensmittelversorgung aus ethischer Sicht für gerechtfertigt?
Was hat die Kommission bisher getan, um zu verhindern, dass aus geklonten Tieren und ihren Nachkommen hergestellte Lebensmittel importiert werden und in die Nahrungskette gelangen?
Beabsichtigt die Kommission, konkrete Vorschläge zu unterbreiten, die das Klonen von Tieren für die Lebensmittelversorgung und die Einfuhr geklonter Tiere, ihrer Nachkommen sowie entsprechender Erzeugnisse verbieten?
Quelle: Europäisches Parlament
Mittwoch, 16. Januar 2008
Einheitliche Verpackungsgrößen bald Vergangenheit?
Geschrieben von Vanessa
um
16:42 Uhr
in Lebensmittel & Recht, Lebensmittelgeschichten
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Es wird gemunkelt, die EU bastelt an einer neuen Richtlinie, die Verpackungsgrößen nach Lust und Laune erlauben. Aktuell würde das z.B. Mineralwasser oder auch Milch betreffen, denn hier gibt es Normmengen. Verbraucherschützer sehen nun den Konsumentenschutz in Gefahr, denn wenn die Richtlinie kommt und jeder abfüllt wie er will, dann würde die Möglichkeit eines Preisvergleichs deutlich erschwert. Jetzt werden Kenner vielleicht einwenden, dass doch der Grundpreis sowieso angegeben werden muss und daher doch ein Preisvergleich möglich ist. Aber wie das eben so ist, der Verbraucher nimmt diesen Grundpreis einfach so gut wie überhaupt nicht wahr. Grund soll dafür soll der oftmals sehr unauffällige und dezente Hinweis auf den Grundpreis sein, und soviel Understatement fällt eben nicht direkt ins Auge. Mal abwarten, es werden ja oft Richtlinien erarbeitet, aber noch lange nicht jede umgesetzt. Es wäre aber sicher eine gewaltige Umstellung, denn der Mensch ist ja doch ein Gewohnheitstier und die aktuellen Abfüllmengen sind eben gelernt, aber der Mensch wächst ja auch mit seinen Aufgaben...![]()
Montag, 14. Januar 2008
"Ohne Gentechnik!"... oder doch mit ein bisschen?
Geschrieben von Jakob
um
17:23 Uhr
in Lebensmittel & Recht
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Die große Koalition hat sich auf ein Gesetz zur Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln geeinigt, welches höchstwahrscheinlich Ende der nächsten Woche (KW 4) vom Bundesrat verabschiedet werden wird.
Künftig dürfen tierische Lebensmittel die Kennzeichnung "Ohne Gentechnik!" tragen, deren Inhaltsstoffe nicht im Labor manipuliert worden sind, doch jetzt kommt das große "Aber"; denn unter diese Regelung fallen die Inhaltsstoffe nicht, zu denen es keine, nicht gentechnisch veränderten Alternativen gibt, konkret: Vitamine, Enzyme oder Medikamente, welche den Tieren verabreicht werden.
Die Opposition hält das ganze für Augenwischerei, da dem Kunden hiermit falsche Transparenz vorgegaukelt würde, was Ihr davon haltet, dürft Ihr uns gerne in Form eines Kommentares sagen ![]()



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