Artikel mit Tag karneval
Freitag, 12. Februar 2010
Kostümtipp für echte Jecken und Kurzentschlossene...
Geschrieben von Andreas
um
16:22 Uhr
in Fundstücke, Meinungen, Schon gewusst?, Technik
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Im Rheinland ist es mal wieder soweit die 5. Jahreszeit, für die einen die schönste, für andere wiederum die schlimmste, ist im vollen Gange. Dumm nur wer jetzt noch kein Kostüm hat. Da ist Kreativität gefragt! Wem zusammengeraffte Kleidungsfehltritte der letzten 3 Dekaden aus dem eigenen Kleiderschrank (für die jüngere Generation auch gerne der von Mutti und Vati) zu „Mainstream“ sind, für den gibt es hier den ultimativen Basteltipp... Jean Pütz hätte seine helle Freude daran... Einfach mal ein Paar Scheiben Wurst oder Rinderfilet auf Opas alten Hut getackert, eine Siedewurstkette um den Hals und schon hat man ein einzigartiges Kostüm und sticht garantiert aus der Masse! Flirtfaktor 100.000 würd ich mal sagen! Das ganze kann man sich dann bequem zum Katerfrühstück in die Pfanne legen, weil schlecht wird es ja bei den Temperaturen dieser Session bestimmt nicht!
Fotos: www.hatsofmeat.com
Donnerstag, 19. Februar 2009
Damit Karneval, Fasching oder Fastnacht noch leckerer werden
Geschrieben von Korinna
um
09:08 Uhr
in Ernaehrung
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Fett verzögert die Alkoholaufnahme und ist somit ein „Katerkiller“. Vielleicht oder gerade deswegen sind in der 5. Jahreszeit fettige Kalorienbomben wie Berliner, Krapfen oder Mutzen besonders beliebt. Wer überlegt, die traditionellen Köstlichkeiten auf den wirklich allerletzten Drücker noch selbst zu Hause zuzubereiten, sollte durchaus folgende Tipps der Verbraucherzentrale NRW beherzigen:
1. Das richtige Fett
Für die Friteuse sind besonders spezielle Frittier- oder sog. High-Oleic-Öle zu empfehlen. Harte Pflanzenfette sind nicht so gut geeignet, da sich beim Abkühlen schon mal ein unappetitlicher weißer Fettfilm auf dem Frittiergut absetzt, Pflanzenöle mit hohem Anteil an ungesättigten Fettsäuren sollten es auch nicht sein. Hier können beim Erhitzen giftige Verbindungen entstehen.
2. Vergolden statt verkohlen
Um zu verhindern, dass der krebserregende Schadstoff Acrylamid entsteht, sollte man die Leckereien bei maximal 175°C nur leicht vergolden und nicht stark bräunen oder gar verkohlen. Außerdem sollte man immer nur kleine Portionen frittieren, damit die Temperatur des Fettes nicht so stark schwankt.
3. Nicht alles allein aufessen
Auch während der tollen Tage sollte man den vergleichsweise hohen Kaloriengehalt der selbstgemachten Leckerbissen nicht außer Acht lassen und sie nur in Maßen verzehren. Darüber freuen sich Kollegen und Freunde und auch die eigene Figur
.
Übrigens: Frittierfett kann wiederverwendet werden. Man sollte es dazu nach dem Abkühlen mit einem Kaffeefilter oder einem Haarsieb filtern und in einem geschlossenen Gefäß kühl aufbewahren. Nach 4 bis 6 „Runden“ ist jedoch endgültig Schluss und das Öl muss über den normalen Hausmüll (nicht über Toilette oder Abfluss!) entsorgt werden.
Na denn, guten Appetit und Alaaf und Helau
!
Freitag, 13. Februar 2009
Die besten "Kater-Killer"
Geschrieben von Korinna
um
12:10 Uhr
in Ernaehrung
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Wer das ein oder andere Mal „zu tief ins Glas geguckt“ hat, wird ihn kennen, den Kater. Der Name hat übrigens nichts mit den männlichen Katzen zu tun, es handelt sich dabei um eine Abwandlung des griechischen Begriffs katarhein (herunter fließen).
Was eigentlich harmlos klingt, ist medizinisch gesehen die milde Form einer akuten Alkoholvergiftung. Sie kann zu Müdigkeit, Schwächegefühl, Durst, Kopf- und Muskelschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen, verkürzter Schlafdauer, Schwindel, Licht- und Geräuschempfindlichkeit, verringerter Aufmerksamkeit und Konzentration, depressiver Verstimmung, Ängstlichkeit, Irritabilität, Schwitzen, erhöhtem Puls und erhöhtem systolischen Blutdruck führen.
Diese Symptome kann man natürlich am besten verhindern, indem man keinen Alkohol trinkt
. Da jedoch nicht nur im Rheinland der Karneval vor der Tür steht, hier ein paar Tipps, wie sich das Schlimmste verhindern lässt:
Generell sollte man versuchen, den Alkoholspiegel so niedrig wie möglich zu halten, da die Stärke der Symptome mit der
Menge des Alkohols zusammen hängt. Deswegen:
1. Keinen Alkohol auf nüchternen Magen
Durch fettreiche Mahlzeiten wird die Alkoholaufnahme ins Blut verzögert. Außerdem wird dadurch die Magenschleimhaut vor dem Alkohol geschützt und Reizungen oder Entzündungen vorgebeugt. Übelkeit, Erbrechen und Magenschmerzen kann man so vermindern.
2. Immer ausreichend Wasser trinken
Sowohl zwischendurch als auch vor dem Schlafengehen und direkt nach dem Aufstehen sollte man genug Anti-Alkoholisches trinken. Besonders gut eignen sich dafür kohlensäurearme oder –freie Mineralwässer oder Fruchtsaftschorlen. Die bekannteste Nebenwirkung, die Kopfschmerzen, ist nämlich hauptsächlich auf einen zu hohen Wasserverlust zurück zu führen. Alkohol hemmt ein Hormon, das eigentlich dafür sorgt, dass der Körper nicht zuviel Wasser verliert.
3. Bei einer (qualitativ hochwertigen) Getränkesorte bleiben
Neben dem Ethyl-Alkohol, dem Trink-Alkohol, sind in alkoholischen Getränken häufig sog. Fuselöle sowie der Methyl-Alkohol, auch Methanol, enthalten. Studien haben gezeigt, dass Katersymptome häufig erst dann auftreten, wenn Ethanol bereits abgebaut ist, und im Körper Methanol verstoffwechselt wird. Wenn man bei einer qualitativ hochwertigen Getränkesorte bleibt, kann man die Nebenwirkungen von Methyl-Alkohol und Fuselölen merklich reduzieren.
4. Langsam trinken
Wer langsamer trinkt, wird nicht so schnell betrunken. Der Alkohol wird langsamer und gleichmäßiger aufgenommen und auch wieder abgebaut. So wird verhindert, dass es zu einer übermäßigen Ahnhäufig von Acetaldehyd, einem Abbauprodukt des Ethylalkohols kommt. Bei genetisch prädisponierten Menschen führ zuviel Acetaldehyd häufig zu beschleunigtem Puls, Herzrasen, Übelkeit und Erbrechen.
5. Bewusst trinken
Verschiedene Faktoren beschleunigen die Alkoholaufnahme ins Blut. Dazu gehören z.B. Zucker, Kohlensäure oder eine höhere Temperatur (z.B. bei Punsch). Eine weitere „Nebenwirkung“ des Zuckers ist, dass er den Alkoholgeschmack überdeckt und die getrunkene Alkoholmenge leicht unterschätzt wird.
Wem es am „Morgen danach“ trotzdem schlechter geht als geplant, kann den Kater zwar nicht mehr ursächlich bekämpfen, aber mit folgenden "Kater-Killer-Tricks" zumindest die Symptome lindern:
1. Ausreichend Schlaf
Durch Alkohol wird die Schlafqualität erheblich beeinträchtigt. Man trinkt häufig dann, wenn man für gewöhnlich schläft. Dies bringt die innere Uhr aus dem Gleichgewicht. Alkohol sorgt zwar dafür, dass man schneller einschläft, allerdings verkürzt er die Schlafdauer und reduziert die Schlafqualität. Dadurch ist man am nächsten Tag müde und unkonzentriert und geht am besten früh zu Bett.
2. Ausreichend Flüssigkeit zuführen
Alkohol sorgt bekanntermaßen für einen erhöhten Flüssigkeitsverlust, der zu Kopfschmerzen, Schwindel etc. führt. Diesen sollte man ausgleichen, am besten mit Wasser oder Fruchtsaftschorlen. Kaffee ist wegen seiner entwässernden Wirkung nicht zu empfehlen, ebenso wenig wie das „Konterbier“, das die Symptome nur verschlimmert.
3. Ausreichend Mineralstoffe
Mit einem vermehrten Wasserverlust geht ein erhöhter Verlust an Mineralstoffen einher. Diesen Verlust kann man am besten durch mineralstoffreiche Lebensmittel ausgleichen. Rollmops oder saure Gurken sind ebenso erlaubt wie Vollkornbrot, eine deftige Suppe oder Eier mit Speck, sofern es einem danach besser geht. Außerdem können Obst und Gemüse als Vitaminlieferanten hilfreich sein. Wer seinem Magen dieses Katerfrühstück allerdings nicht zutraut, sollte darauf verzichten. Ein Erbrechen würde zu einem höheren Mineralstoffverlust führen.
4. Frische Luft
Durch einen Spaziergang an der frischen Luft wird der Stoffwechsel angekurbelt. Bei strahlendem Sonnenschein gern auch mit Sonnenbrille, um das Brummen im Schädel nicht unnötig zu steigern.
Jeder muss selbst entscheiden, wieviel Alkohol er sich und seinem Körper zutraut. Ebenso ist es individuell verschieden, wie gut welche Kater-Killer-Tricks funktionieren.
Generell für alle gilt: „Je weniger Alkohol, desto weniger Kater" ![]()



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