Artikel mit Tag lebkuchen
Montag, 30. November 2009
Anatomie eines Lebkuchenmanns
Geschrieben von Andreas
um
15:58 Uhr
in Fundstücke, Schon gewusst?, Weihnachten
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Komisch das mir das beim reinbeißen noch nie aufgefallen ist.

Das ganze gibt es
hier
als Poster oder als weihnachtliche Grußkarte für Omi, Tante und die kleine Schwester
(Bild: moistproduction)
Montag, 15. Dezember 2008
Weihnachtszeit, Lebkuchenzeit!
Geschrieben von Melanie
um
16:29 Uhr
in Weihnachten
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Weihnachten und Lebkuchen das gehört zusammen wie Ostern und Eier. Doch die süße Spezialität
hatte ursprünglich herzlich wenig mit Nürnberg, Aachen oder Weihnachten zu tun. In Form von
Honigkuchen gab es sie schon vor Jahrtausenden im Orient und später zur römischen Kaiserzeit.
Sie waren ein Geschenk für Arme, für Kinder, von Untertanen für ihre Grundherren oder hochgestellte
Würdenträger. Die Qualität der Kuchen hing maßgeblich mit der Wertschätzung des Empfängers zusammen.
Die Grundsubstanz von Mehl, Eiern und Honig wird heute um Mandeln, Zitronat, Nüsse und Gewürze wie Zimt,
Muskatnuss, Ingwer und Nelken ergänzt.
Lebkuchen sind im weitesten Sinne die Mutter allen Kuchens wie wir ihn heute kennen. Rühr- und Hefeteige wurde erst seit der Mitte des 18. Jahrhunderts in größeren Mengen hergestellt, denn Zucker war bis dahin ein kostbares und äußerst seltenes Gut. Die älteste Variante von süßem Gebäck geht auf süße Fladen, in der Regel Honig- oder Lebkuchen, zurück. Diese gab es bereits vor mehr als 5000 Jahren bei den alten Ägyptern. Sie hatten den Ruf Dämonen zu vertreiben und dienten darüber hinaus als Grabbeigabe oder Opferspeise. Diese süße Form der Fladen wurden mit Honig und Gewürzen zubereitet, sie waren in der Regel nicht für das normale Volk gedacht, sondern wurden vorrangig dem Hof des Pharaonen vorbehalten. Über Griechenland und das Römische Reich gelangten sie nach Europa, wo sie als Honigkuchen im Mittelalter vor allem von den Mönchen zubereitet wurden, die sie in den klösterlichen Apotheken verkauften. Dem Honig wurde damals heilende Wirkung zugeschrieben. Die Urform des Lebkuchens wie wir ihn heute kennen stammt vermutlich aus einem Ulmer Kloster, wo sie vor rund 700 Jahren das erste Mal gebacken wurde. Die Spezialität wanderte von dort nach Nürnberg. Die Aachener Printen hingegen stammen ursprünglich vermutlich aus Lothringen oder dem heutigen Belgien.
Der Begriff des Lebkuchens hat vermutlich weniger mit dem Leben zu tun, als vielmehr mit dem Begriff "Laib". Andere Deutungen weisen auf das lateinische "libum" was soviel bedeutet wie Fladen oder Opferkuchen.
Die bekanntesten Lebkuchen kommen heute aus Nürnberg wo es bereits 1395 "Lebküchner" gab. Als eigene Handwerkszunft wurde die Lebküchnerei jedoch erst 1643 anerkannt.
Mit der ursprünglichen Version der alten Ägypter oder auch der mittelalterlichen Mönche hat Lebkuchen heute in der Regel nicht mehr viel zu tun. Statt Honig wird heute überwiegend Zucker verwendet. Honig wird gelegentlich noch für die Geschmacksveredelung beigefügt. Seinen Ruhm verdankt der Nürnberger Lebkuchen nicht zuletzt dem Umstand, dass Nürnberg über Jahrhunderte hinweg am Schnittpunkt von alten Handels- und Gewürzstrassen lag.
Eine Variante des klassischen Lebkuchens sind Pfefferkuchen. Ihr Name rührt von den Gewürzen her, die für ihren Teig verarbeitet werden und ihnen ihren charakteristischen Geschmack verleihen. Der Sammelbegriff für exotische Gewürze war früher übrigens schlichtweg "Pfeffer", daher auch der Begriff des Pfefferkuchens.
Die berühmten "Elisenlebkuchen" zeichnen sich durch einen geringen Mehlanteil aus. Ihr Name bezieht sich auf eine mittelalterliche Marktgräfin, die immer nur die besten Lebkuchen bekam.
Oblaten-Lebkuchen gehen auf fromme mittelalterliche Patres zurück. Sie setzen die Teigmasse auf Oblaten um zu verhindern, dass die Teigmasse anbackt.
Das älteste schriftlich überlieferte Lebkuchen-Rezept stammt aus dem 16. Jahrhundert und wird im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg aufbewahrt: "1 Pfd. Zucker, 1/2 Seidlein oder 1/8erlein Honig, 4 Loth Zimet, 1 1/2 Muskatrimpf, 2 Loth Ingwer, 1 Loth Caramumlein, 1/2 Quentlein Pfeffer, 1 Diethäuflein Mehl - ergibt 5 Loth schwer."
Photo unter CC-Lizenz: Gaetan Lee
Montag, 10. September 2007
Keine höheren Preise für Weihnachtsleckereien
Geschrieben von Vanessa
um
11:50 Uhr
in Handel
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Wahrscheinlich entlocken vielen Verbrauchern die täglich neuen Meldungen, welche Lebensmittel jetzt auch noch teurer werden, nur noch ein entnervtes Stöhnen. Ehrlich gesagt, mir geht das so.Wie wäre es also mal mit einer positiven Nachricht aus der Lebensmittelbranche? Hier ist sie: Die Weihnachtsartikel werden nicht teurer. So können wir uns Lebkuchen, Marzipankartoffeln und Co. zu Preisen wie vor 100 Jahren - nein Scherz - wie im Vorjahr schmecken lassen. Laut dem Bundesverband der Süßwarenindustrie (BDSI) verdanken wir die stabilen Preise dem Umstand, dass die Rohstoffpreise für die Weihnachtsartikel bereits vor Monaten verhandelt wurden und daher von den aktuellen Preisentwicklungen noch verschont wurden. Dann müssen wir jetzt das ganze Sortiment ausgiebig genießen, denn Ostern werden die Preiserhöhungen dann zuschlagen.



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