Artikel mit Tag mangelhaft
Freitag, 18. September 2009
Apfelsaft unter die Lupe genommen - Becker´s Bester mangelhaft!
Geschrieben von Melanie
um
14:30 Uhr
in Getestet
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Apfelsaft ist der Deutschen liebstes (Saft)Getränk. Daher ist die Stiftung Warentest jetzt hingegangen und hat einmal näher hingeschaut. 28 klare und naturtrübe Produkte wurden auf Herz und Nieren getestet und das Ergebnis ist eher ernüchternd. Nicht mal jeder zweite Saft kam mit einem "gut" davon. Dreimal gab´s sogar ein "mangelhaft".
Am schlechtesten Schnitt der naturtrübe Saft von Heimlieferant Vorlo ab. Er wurde mit 5,5 bewertet. Begründung: "Der Saft fällt in der Aromaqualität durch. Die Prüfer fanden zu viel 3-Methylbutanol. Dieser Aromastoff entsteht nur, wenn Äpfel oder Maische verdorben sind. Fruchtsaft dürfen die Produzenten aber nur „aus gesunden und reifen Früchten“ herstellen - sagt die Fruchtsaftverordnung. Vorlo ist demnach kein Apfelsaft und hätte erst gar nicht in den Verkauf gelangen dürfen. Zudem führte die verdorbene Rohware auch in der sensorischen Beurteilung - sie betrifft Geruch, Geschmack und Aussehen - nur zu einem Mangelhaft: Der Saft roch und schmeckte stark nach überreifen Äpfeln, vor allem aber mostig-gärig."
Nicht viel besser bewertet wurden der klare Apfelsaft Vitafit von Lidl (4,9) und der naturtrübe von Becker´s Bester (5,1). Beide sind laut Stiftung Warentest kein Apfelsaft im Sinne der Fruchtsaftverordnung. "Bei beiden Säften haben die Produzenten die bei der Konzentratherstellung entwichenen Aromastoffe nach der Rückverdünnung des Konzentrats nicht wieder vollständig zugesetzt. Geschmacklich macht sich das fehlende Aroma zumindest bei Vitafit nicht bemerkbar: Den Verkostern schmeckte Vitafit gut - intensiv nach Apfel, süß, nicht zu sauer, aromatisch reif. Becker's Bester bescheinigten die Verkoster dagegen eine apfeluntypische Fruchtnote."
"Gut" abgeschnitten haben die drei klaren Apfelsäfte von rio d'oro von Aldi Süd (1,8), K Classic von Kaufland (2,3) und Rewe (2,4). Die Stiftung Warentest bescheinigt dem Klaren von rio d'oro als einzigem gute Aromaqualität. Unter den naturtrüben Apfelsäften haben gleich acht mit "gut" abgeschnitten. Darunter: Libehna (1,8), Albi (1,9) und Paradiso von Penny (1,9). "Im Gegensatz zu den klaren sind viele der naturtrüben Säfte im Test reich an Aromastoffen. Grund: die schonende Herstellung. Libehna, Albi und Paradiso von Penny enthalten die meisten Aromastoffe. Geschmacklich überzeugten vor allem Denree, Dietz, Lindavia und Merziger mit einer kräftigen Apfelnote."
Während Stiftung Warentest beim letzten Apfelsafttest 2004 noch mehrfach das Schimmelpilzgift Patulin nachgewiesen hat, war dieses Mal nur ein Saft mit Rückständen im Test: "Dieser Apfelsaft schöpft die zulässige Höchstmenge von 50 Mikrogramm pro Liter fast zur Hälfte aus. Für Erwachsene ist er wohl unbedenklich, für Säuglinge jedoch nicht zu empfehlen. Die hier geltende Höchstmenge von 10 Mikrogramm pro Liter überschreitet Werder Frucht deutlich."
Als Hintergrundinfo: Werden Äpfel in Konzentrat verwandelt aus dem hinterher wieder Apfelsagt hergestellt wird, muss auf der Verpackung "Apfelsaft aus Konzentrat" stehen. Wird der Saft direkt aus den Früchten gewonnen, spricht man von "Direktsaft". Von den von der Stiftung Warentest getesteten 20 naturtrüben Säften, waren alle bis auf "Beckers Bester" Direktsäfte. Er wird, so wie auch die acht klaren Säfte im Test, aus Konzentrat hergestellt.
Dienstag, 4. August 2009
Wiener Würschtel im (Stiftung Waren)Test
Geschrieben von Melanie
um
11:21 Uhr
in Ernaehrung, Getestet, Handel, Produkte
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Wir sind ja eine Nation der Würstchenesser, höre ich zumindest hin und wieder, neben unserer Brotvielfalt scheint 'man' von 'uns Deutschen' vor allem 'unsere' Biere und 'unsere' Würstchen zu kennen. Und weil das so ist, hat sich die Stiftung Warentest jetzt mal dem Wiener Würstchen angenommen - mit einem eher ernüchternden Ergebnis.
Die Testsieger kommen übrigens nicht aus der Theke, sondern sind Produkte von "Böklunder" und "Halberstädter" - Ware aus dem Glas. Die beiden Verlierer des Tests kommen von Plus und Alnatura und sind laut Test mehr oder minder ungenießbar. Den Plus-Würsten "sei ein unangenehmer Geruch nach Scheuermittel aus der Verpackung geströmt, die Würstchen seien von einem schmierigen Film überzogen gewesen und hätten säuerlich geschmeckt, erklärten die Tester." Die Wiener von Alnatura "hätten leicht dumpf und säuerlich geschmeckt, außerdem hätten sie Enterobakterien enthalten, ein Hinweis auf Hygienemängel."
Was die Tester insgesamt als positiv hervorhoben ist, dass die getesteten Würstchen insgesamt mehr hochwertiges Muskelfleisch enthalten hätten, als eigentlich vorgeschriegen und das keine Sorte verbotenes Gewebe aus dem zentralen Nervensystem oder Separatorenfleisch enthalten habe.
Dienstag, 2. Dezember 2008
Rückruf: Bionade ruft Produkte zurück.
Geschrieben von Melanie
um
09:20 Uhr
in Rueckrufe
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Da kürzlich verkaufte Bionade-Chargen ggfs. nicht den Qualitätsansprüchen des Unternehmens genügen, ruft Bionade aktuell seine Ware zurück.
Bet
roffen sind alle Erfrischungsgetränke mit Mindesthaltbarkeitsdatum vom 18. November 2009 bis zum 27. November 2009. Die benutzten Rohstoffe könnten teilweise nicht den Qualitätsansprüchen an die Lebensmittelhygiene genügen, teilte das Unternehmen mit.
Der Verzehr sei aber gesundheitlich unbedenklich. Die betroffenen Produkte genügen den strengen Anforderungen der EG-Öko-Verordnung. Die Getränke sollten an den Handel gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden. Nähere Einzelheiten zur betroffenen Getränkemenge oder zu den Qualitätsdefiziten machte das Unternehmen zunächst nicht.



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