Artikel mit Tag milchpreis
Mittwoch, 13. Mai 2009
tegut... setzt Zeichen für eine faire Milchpreisgestaltung
Geschrieben von Melanie
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16:38 Uhr
in Handel
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Der regionale Lebensmittelhändler tegut… hat sich in seiner Funktion als Mittler zwischen Endverbraucher und Erzeuger zur Aufgabe gesetzt, fair zu handeln. So bieten tegut... Märkte ihren Kunden selbstverständlich auch ein großes Sortiment an Lebensmitteln zum in Deutschland günstigsten Preis an. Die Produkte sind in den Märkten mit dem Hinweis „Discount Preis“ auf dem jeweiligen Regaletikett gekennzeichnet.
Gleichzeitig steht tegut… für den fairen Umgang mit seinen Handelspartnern. Bezogen auf die Frischmilch im Sortiment der tegut... Märkte bedeutet dies zum einen, dass sie Bio-Milch anbieten, für die die Bio-Milchbauern einen fairen Abgabepreis erhalten. Ebenso führen tegut... Märkte Milch „ohne Gentechnik“ unter ihrer Eigenmarke „Deutsche Küche“, für die die entsprechenden Milchbauern ebenso einen Preis erhalten, der über dem derzeit üblichen für Frischmilch in Deutschland liegt.
Bei der aktuellen Milchpreis-Entwicklung hat tegut... Sorge um die Existenz der konventionell wirtschaftenden Milchbauern. Aus diesem Grund startet das Unternehmen die Initiative „Zeichen setzen für faire Milchpreise“, um mit seinen Kunden gemeinsam aktiv zur Verbesserung der Situation konventioneller Milchbauern beizutragen. Im Rahmen der Initiative erhöhen die tegut... Märkte ab Mittwoch, 13. Mai 2009, den Verkaufspreis für die Milch zum „Discount Preis“ (1 Liter Frische Vollmilch 3,5% Fett) auf 55 Cent. Die Differenz von 7 Cent zum aktuell üblichen niedrigsten Preis für Frische Vollmilch in Deutschland wird in einen Fonds eingezahlt und ist für faire Projekte in der Landwirtschaft bestimmt. Die Vergabe der Mittel beurteilt und vergibt ein spezieller Beirat. tegut... würde sich freuen, wenn sich der Deutsche Bauernverband und der BDM (Bundesverband Deutscher Milchviehhalter) dem Beirat anschließen würden. Angedacht ist, Landwirte in der Region so zu unterstützen, dass sie sich auch zukünftig mit ihrer Leistung am Markt behaupten können. Damit tragen tegut... Kunden und tegut... gemeinsam aktiv zur Existenzsicherung der regionalen Milchbauern bei.
Mittwoch, 30. Juli 2008
Geteilte Meinung über Milchgipfelergebnisse
Geschrieben von Korinna
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09:56 Uhr
in Handel
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Gestern fand der angekündigte Milchgipfel in Berlin statt, bei dem sich Vertreter aus Landwirtschaft, Molkereiwesen und Einzelhandel mit Bundeslandwirtschaftsminister Seehofer an einen Tisch setzten, um über die Milchpreisproblematik zu verhandeln. Die Gespräche liefen laut Seehofer "konstruktiv und gut". Die Milchwirtschaft in Deutschland zu halten, um langfristig nicht abhängig von Importen zu werden, war schließlich in aller Interesse. Ergebnis des Gipfels ist, dass Seehofer sich im November in Brüssel bei einem Agrarministertreffen für einen Milchfonds für die deutschen Bauern einsetzen wird, aus dessen Geld Landwirte in schwer zu bewirtschaftenden Regionen unterstützt werden sollen. Dagegen sträubt man sich in der EU noch. Weiterhin soll die Regelung abgeschafft werden, dass Landwirte, die mehr produzieren als ihre Quote erlaubt, dieses Mehr an die Molkerei verkaufen können. Dies ist zur Zeit möglich, wenn denn ein Mitbewerber weniger produziert als er darf. Durch den Wegfall des Ausgleichs soll das Milchangebot verkleinert werden, was - gleichbleibende Nachfrage voraus gesetzt - zu einem Preisanstieg führen soll. Die Zusammenarbeit der Molkereien soll, kartellrechtlich abgesichert, ausgebaut werden, um so ihre Angebotsmacht gegenüber dem Einzelhandel zu stärken. Der Handel sicherte seinerseits zu, auf aggressive Milch- und Butter-Werbekampagnen zu verzichten. Letztendlich entscheiden allerdings wir Verbraucher, wieviel wir bereit sind, für einen Liter Milch zu bezahlen.
Donnerstag, 24. Juli 2008
Schaber droht mit erneutem Milchboykott
Geschrieben von Korinna
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09:55 Uhr
in Handel
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In der Thüringer Allgemeinen ist zu lesen, dass der Präsident des Bundes der Milchviehhalter Romuald Schaber an seiner Forderung von 43 Cent pro Liter Milch festhält und - falls dieser nicht nachgekommen wird - bereit ist, wieder zum Streik aufzurufen. Von der Preiserhöhung im Einzelhandel kam so gut wie nichts bei den Bauern an, "wer heute ein Cent mehr hat als vor sechs Wochen, gehört schon zu den Gewinnern" klagt Schaber. Obwohl man sich Anfang Juni auf einen Preis von 40 Cent pro Liter geeinigt hat, kommen nur 30 bis maximal 32 Cent bei den Milcherzeugern an. Erste Betriebe sehen sich dadurch zur Aufgabe gezwungen. Schaber hofft auf den einberaumten Krisengipfel am kommenden Dienstag, bei dem sich Vertreter aus Landwirtschaft, Molkereiwesen, Einzelhandel und Politik an den berühmten "runden Tisch" setzen werden und nach einer Lösung des Problems suchen. Was dabei heraus kommt, werden wir an dieser Stelle natürlich berichten.
Mittwoch, 11. Juni 2008
Schokolade, China und der Milchpreis
Geschrieben von Korinna
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13:33 Uhr
in Ernaehrung, Handel
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Ob zartbitter oder weiß, Nüsse oder Nougat, Orange oder Chili oder eine bunte Mischung der verschiedensten Varianten in einer Pralinenpackung: Es gibt wohl kaum jemanden bei uns, der sich nicht (ab und zu) der Versuchung hingibt. Klar, dass da auch andere Länder auf den Geschmack kommen. Zur Zeit sind es die Asiaten, allen voran die Chinesen, die die süße Sünde für sich entdeckt haben. Und das nicht ohne Folgen: Durch die gestiegene Nachfrage dieser und anderer Produkte aus Milch steigt langfristig der weltweite Milchpreis, von dem sich der deutsche natürlich nicht abkoppeln lässt.
Auch wenn es langfristig gut aussieht, scheint zur Zeit nicht alles in Butter zu sein. Verschiedene Medien berichten, dass die Bauern sich von Aldis Preispolitik (wo nur Trinkmilch teurer wurde, andere Milchprodukte hingegen nicht) getäuscht fühlen. BDM-Präsident Schaber will sich nicht "aufs Kreuz legen" lassen und denkt öffentlich über neue Protestaktionen nach. Nun will Landwirtschaftsminister Seehofer wegen der Verärgerung der Milchbauern in der nächsten Woche ein Treffen mit allen Beteiligten einberaumen. Vielleicht kommt man dann endlich einer Einigung ein Stückchen näher...
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Dienstag, 10. Juni 2008
Aldi verkleinert Gewinnspanne zu Gunsten der Bauern
Geschrieben von Korinna
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10:20 Uhr
in Handel
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Aldi macht es vor, jetzt müssen die anderen nur noch nachziehen: Wie Deutschlands meistgelesene Zeitung, die BILD, berichtet, hat Aldi den Milchpreis um 7 Cent erhöht, zahlt den Bauern aber ein Plus von 10 Cent pro Liter. Auf Kosten der eigenen Gewinnspanne. Gut für die Bauern, gut für uns Verbraucher
. Wirtschaftsexperten befürchten indes schon wieder einen Preisabfall im Milchsektor. Durch den Streik gibt es zur Zeit mehr Milch auf dem Markt und bei einem größeren Angebot und gleicher Nachfrage sinkt nunmal der Preis. BDM-Präsident Schaber glaubt allerdings daran, dass das höhere Preisniveau Bestand haben wird. Andernfalls würde wieder gestreikt.
Donnerstag, 10. Januar 2008
Chinesen essen keine Butter mehr - Aldi senkt den Preis
Geschrieben von Gerri
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11:57 Uhr
in Handel
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Noch nicht allzulange ist es her, dass die Chinesen mit ihrer ausufernden Nachfrage als Ursache für die steigenden Milchpreise herhalten mussten. Nun sieht es so aus, dass die deutsche Butter in China in Ungnade gefallen ist, denn Aldi senkt den Butterpreis auf 89,- Cent. Und wenn ich mich nicht irre, dann ist das ziemlich genau der Preis, den man üblicherweise beim Discounter vor der "chinesischen Preisschraube" bezahlen musste. So, und was sagt mir das jetzt? Haben die Chinesen keine Lust mehr auf Butter oder was haben wir da für ein Phänomen zu beobachten?

Quelle: Aldi-Nord-Website



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