Artikel mit Tag unverträglichkeit
Mittwoch, 27. August 2008
Hilfe bei Fructose-Unverträglichkeit
Geschrieben von Melanie
um
16:39 Uhr
in Ernaehrung
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Wie kürzlich berichtet, leidet jeder 4. in Deutschland an einer Fructose-Unverträglichkeit, Fruktosemalabsorption. Hilfe kommt jetzt von der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung). Die Broschüre "Essen und Trinken bei Fructosemalabsorption" zeigt Betroffenen, wie sie sich trotz der Stoffwechselstörung gut, ausgewogen und dennoch beschwerdefrei ernähren können. Weitere Informationen gibt es direkt bei der DGE, dort kann die Infobroschüre auch bestellt werden.
Freitag, 8. August 2008
Jeder 4. leidet an Fruktose-Unverträglichkeit
Geschrieben von Melanie
um
16:48 Uhr
in Ernaehrung, Schon gewusst?
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Laktoseunverträglichkeit ist ein Begriff mit dem es heutzutage beinahe jeder schon mal zu tun hatte. Beinahe jeder kennt jemanden, der keine Lactose verträgt und der daher seinen Kaffee mit Sojamilch statt mit Vollmilch trinkt, und der jegliche Form von Milchprodukten entweder gänzlich meidet oder durch eines der immer häufiger auch in Supermärkten und Discountern zu findenden laktosefreien Produkte ersetzt. Fructose-Unverträglichkeit, also die Unfähigkeit Fruchtzucker richtig zu verarbeiten, ist daher ein Begriff der einem eher selten begegnet und das obwohl nach einer aktuellen Schätzung mittlerweile jeder 4. an einer sogenannten Fruktosemalabsorption leidet und jede 3. Reizdarmdiagnose auf diese Unverträglichkeit zurückzuführen ist.
Jetzt könnte man meinen, dass das alles eher undramatisch ist, denn wären die Auswirkungen gravierend, würde man vermutlich häufiger davon hören, doch das Gegenteil ist der Fall. Die Betroffenen leiden unter einem so vielfältigen Potpourrie an Beschwerden, Bauch- und Kopfschmerzen, Übelkeit, depressive Verstimmungen, Schwindel und Blähungen, dass sich die Ursache häufig nur dann identifizieren lässt, wenn man gezielt danach sucht - mit einem Atemtest (H2-Test) beispielsweise.
Die Problematik liegt nicht nur im Übermäßigen Konsum von Säften und Obst, oder obsthaltigen Produkten, sondern auch darin, dass vor allem bei "gesünderen" Produkten die Glukose durch Fructose ersetzt wird. Diese ist jedoch im Gegensatz zum normalen Zucker für den Körper nicht so leicht zu verarbeiten. Während die Glukose von Gehirn und anderen Organen regelrecht angefordert und schnell "abgearbeitet" wird, wird Fruchtzucker insulinunabhängig im Körper verarbeitet was länger dauert und dazu führt, dass die Fructose im Darm nicht so schnell absorbiert wird, sie sogar im Gegenteil häufig unverarbeitet weiter in den Dickdarm wandert und dort für die oben beschriebenen Beschwerden sorgt. Langfristig verändert sich dadurch die Darmflora, was dazu führt, das die Unverträglichkeit chronisch und die Symptome schlimmer werden.
Besserung kann in der Regel nur durch eine spezielle Diät erreicht werden, die darauf abzielt dem Körper täglich nicht mehr als 25 g Fruchtzucker pro Tag zuzuführen. Doch täuschen Sie sich nicht, das ist nicht so einfach. Ein normaler Apfel hat in der Regel schon ungefähr 11 g und viele Vollkornprodukte enthalten Fructane, die der Körper wieder in Fruchtzuckermoleküle zerlegt. Doch wer sich an die Ernährungsregeln hält spürt bereits nach kurzer Zeit eine deutliche Verbesserung seines Befindens und damit sicher auch eine spürbare Steigerung der Lebensqualität - trotz Diät.
Den Atemtest kann man übrigens im Krankenhaus machen lassen und jede professionelle Ernährungsberatung kann darüber aufklären, wie man sich entsprechend ernähren kann. Adressen dafür holt man sich in der Regel am besten beim Arzt seines Vertrauens.



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