Artikel mit Tag verpackungseinheiten
Dienstag, 16. Oktober 2007
Nur heiße Luft?
Geschrieben von Holger
um
07:49 Uhr
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Heiß ist die Luft in der Regel nicht, die die Verbraucherzentrale Hamburg in Zusammenarbeit mit der Eichdirektion Nord in den Lebensmittelverpackungen gefunden hat. Aber zu viel davon war in einem Großteil der Fälle in den Packungen.
57 Prozent der untersuchten Proben (21 von 37) entsprachen bei diesem Test nicht den gesetzlichen Vorschriften. Die durchschnittliche Luftmenge lag bei 40 Prozent.
Neben einer Täuschung der Verbraucher entsteht somit auch eine unnötige Menge an leicht vermeidbarem Verpackungsmüll. Wo ein Verdachtsmoment dies nahelegt, wird die Eichdirektion Nord bei den beanstandeten Produkten gegebenenfalls ein Bußgeldverfahren einleiten, nachdem vorab eine Herstellerüberprüfung vor Ort nach den amtlichen Prüfplänen durchgeführt wurde.
Näheres und interessante Röntgenbilder der Verpackungen finden Sie auf der Seite der Verbraucherzentrale Hamburg.
Mittwoch, 18. Juli 2007
Plus: Kleine Verpackungen zum kleinen Preis
Geschrieben von Vanessa
um
10:22 Uhr
in Handel, Neu im Regal
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Plus bietet mit der neuen Marke "Für den Kleinen Kauf" Produkte in kleinen Verpackungseinheiten. Als Zielgruppe hat man da Singles, ältere Menschen und kleine Haushalte im Visier. Könnte dies vielleicht der Start einer Gegenbewegung sein? Momentan vorherrschend ist ja eher der Trend zu größeren Verpackungen z.B. mit Gratis Zusatzmengen. Viel stärker werben die Hersteller und der Handel mit Angeboten, die zum Mehrkauf animieren sollen - Kaufe 4 Zahle 3. Da ist es doch fast schon eine Revolution, den Käufer zum Kauf von kleinen Verpackungen zu animieren. Eigentlich schade, dass kleine Verpackungseinheiten eher eine Seltenheit in den Supermarktregalen darstellen, gerade wenn man die Statistiken zu den Ein-Personen-Haushalten in Deutschland kennt. Aber wahrscheinlich hat man die kleinen Verpackungseinheiten bislang abgestraft, weil sie im Verhältnis zu den größeren Einheiten keine Ersparnis darstellten. Wahrscheinlich überlegt man beim Einkauf eher, ob das Produkt ein guter Deal ist, statt: Oh Mann, so viel Käse esse ich nie, der wird mir schlecht. In einer Wohlstandsgesellschaft hat man wahrscheinlich weniger Probleme damit, Lebensmittel wegzuwerfen, als einen guten Deal verpasst zu haben.
Aber vielleicht überlegen sich andere Handelsketten auch kleinere Verpackungseinheiten anzubieten für diese riesige Zielgruppe. Obwohl man sich schon fragt, warum bei "Für den Kleinen Kauf" auch Duschgel angeboten wird. Und auch auf die Preise werden wir wohl noch mal einen Blick werfen, ob denn die Grundpreise der unterschiedlichen Verpackungsgrößen gleich geblieben sind. Nicht dass die „Kleinen Preise“ schon erwachsen geworden sind.



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