Verdickungsmittel

Verdickungsmittel sind meist aus höheren Pflanzen, Algen und Mikroorganismen gewonnene Hydrokolloide. Sie können Wasser aufsaugen und aufquellen und somit Viskosität eines Lebensmittels erhöhen. Sie werden nicht nur zum Verdicken und Gelieren verwendet, sondern dienen vorzugsweise zum Strukturieren von Lebensmitteln, also der präzisen Einstellung eines bestimmten "Mundgefühls" bzw. "Kaueindrucks" beim Verzehr.

Verwendung:Diesen Effekt macht man sich bei light-Produkten zu nutze, da light-Produkte wegen des fehlenden Zucker- bzw. Fett-Anteils häufig nicht die gewünschte oder gewohnte Konsistenz haben. Außerdem werden Verdickungsmittel in Gelees, Puddings, Konfitüren, Käse-Zubereitungen, Fleisch-Zubereitungen, Mischgetränken, Diät-Produkten, Eis und Süßwaren aller Art eingesetzt.

Bedenken: Ein übermäßiger Verzehr von Verdickungsmitteln kann zu einer Minderversorgung mit lebenswichtigen Mineralien führen, da deren Aufnahme durch Verdickungsmittel behindert wird.

Besonderheiten: Verdickungsmittel müssen in der Regeln nicht namentlich gekennzeichnet werden. Auch die Angabe der E-Nummer ist nicht erforderlich. Meist genügt die Bezeichnung "Verdickungsmittel" oder "Stabilisator". Einige Verdickungsmittel gelten juristisch nicht als Zusatzstoff, was daran liegt, dass sie teilweise lebensmitteleigene Stoffe sind. Das gilt zum Beispiel für Stärke. Eine Erkennung der tatsächlich eingesetzten Verdickungsmittel ist für den Verbraucher daher kaum möglich.

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