Mittwoch, 25. August 2010
Pop-Tarts Sushi, ein ganzer Shop voller m&m’s oder jede Menge Schokolade auf einem Haufen
Geschrieben von Desiree
um
16:00 Uhr
in Schon gewusst?
Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Was es nicht so alles gibt. Da es in nicht allzu ferner Zukunft Richtung Großer Apfel geht, vertreibe ich mir meine Freizeit hin und wieder mit Recherchen rund um das Thema New York.
Durch Zufall bin ich dabei auf die gerade kürzlich eröffnete Pop-Tarts World am New Yorker Times Square gestoßen. Klar gibt es hier neben den in unseren Breitengraden weniger bekannten Pop-Tarts (Toast-Taschen mit einer leckeren süßen Füllung) auch T-Shirts und sonstiges Zubehör. Doch als ob das nicht schon genug wäre, gibt es neben Pop-Tarts Keksen auch noch Sandwiches (beispielsweise 2 Pop-Tarts mit Erdnussbutter dazwischen) oder auch – und das ist kein Aprilscherz – Pop-Tarts Sushi. Glücklicherweise komplett ohne Fisch, dafür aber mit 3 Pop-Tarts Sorten, zerkleinert und umhüllt mit einer Fruchtpaste. Ob das schmeckt? Da erscheint es doch viel angenehmer sich seine komplett eigenen Pop-Tarts zu kreieren, mit eigener Füllung, Zuckerguss und Deko.
Nicht allzu weit davon entfernt gibt es dann auch m&m’s World, wo man sich täglich von 10 bis Mitternacht für Schokosüchtige geöffnet hat. Hier gibt es Schokolinsen in allen erdenklichen Farben und Geschmacksrichtungen plus – wie kann es anders sein – jede Menge Accessoires.
Und wer kennt ihn nicht bereits aus dem Fernsehen, den Hershey’s am Times Square, der Schokoladenfans sämtliche Schoko-Träume erfüllt.
Da kann die New York Reise ja kommen. Und sollte ich da tatsächlich das Pop-Tarts Sushi probieren, gibt’s hier natürlich nen Bericht
Bildquellen: www.poptartsworld.com, www.mymms.com
Freitag, 20. August 2010
Die Welt hat ein neues Trend-Getränk: Vita Coco – hundertprozentiges Kokosnusswasser aus den USA!
Geschrieben von Melanie
um
17:27 Uhr
in Getestet, Meinungen, Neu im Regal, Produkte
Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Heidi Klum trinkts, Sienna Miller und Madonna sowieso – Vita Coco ist in den USA das neue it-Getränk. Wer etwas auf sich hält, lässt sich nicht mit einer schnöden Wasserflasche in der Hand fotografieren, sondern mit einem bunten Tetrapak, der ein wenig an eine moderne Sunkist-Variante erinnert. Und vermutlich wird über kaum ein anderes Getränk momentan mehr geschrieben, zum Beispiel in der Huffington Post, in der Gala, ja sogar in der FAZ und jetzt bei uns. Doch um was geht´s eigentlich? Ist dieses „Cocos-Zeug“ nicht eigentlich eher eine der Hauptzutaten leckerer Currys? Vor einer Woche hätten wir vermutlich noch ja gesagt, jetzt wissen wir mehr. Denn Vita Coco gibt’s seit einiger Zeit jetzt auch in Deutschland und wir durften probieren, doch first things first wie man „drüben“ sagt.
Vita Coco besteht zu 100% aus dem Kokoswasser der noch grünen Kokosnuss, nicht zu verwechseln mit der cremigen Kokosmilch, die bspw. für obengenannte Currys benötigt wird. Während Kokoswasser beispielsweise in Brasilien schon fast ein Nationalgetränk ist, ist es bei uns nahezu ungekannt. Den Amerikanern ging es ähnlich, bis irgendwann jemand auf die Idee kam, es zu importieren, in ansprechende Tetrapaks abzufüllen und mit dem entsprechenden Marketing zu dem Trendgetränk des neuen Jahrtausends aufzubauen.
das-ist-drin:
Die Inhaltsstoffe des 100%tigen Kokoswassers haben es in sich, es enthält kaum Fett (dementsprechend auch kein Cholesterin) und auch nicht viele Kalorien. Dafür ist es reich an Elektrolyten und enthält auch noch reichlich Kalium, Calcium, Magnesium und Vitamin C. Eine Mischung, die grade im Sommer bei hohen Temperaturen hervorragend geeignet ist, den Flüssigkeitshaushalt wieder auszugleichen.
Ganz subjektiv betrachtet...
Was unserer Meinung nach jedoch gewöhnungsbedürftig ist, ist der Geschmack, der ist, wie es mit gesunden Sachen häufig ist, ein wenig gewöhnungsbedürftig, was nicht zuletzt auch am etwas eigenwilligen „Mundgefühl“ liegt, welches wiederum schlichtweg damit zu tun hat, dass das Getränk eben reich an Electrolyten ist.
Eckdaten:
Vita Coco gibt es bei uns in drei Geschmacksrichtungen: pur, mit Ananas-/Kokospüree oder alternativ mit Mango / Pfirsich Püree. Die beiden Fruchtvarianten haben statt 19 kcal / 100 ml 25 kcal je 100 ml und 1 g Zucker mehr als die Variante für Puristen. Verkauft wird Vita Coco ausschließlich im 330 ml Tetrapak für stolze 1,89 € / Packung.
Foto: Drinks & More
Freitag, 6. August 2010
Schnitzeljagd 2.0 mit Delicardo - und wir sind mit dabei...
Geschrieben von Melanie
um
16:39 Uhr
in Ernaehrung
Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Wer unter Allergien oder Diabetes leidet oder aus welchen Gründen auch immer auf bestimmte Lebensmittel und Zusätze verzichtet, für den kann es zur Qual werden auswärts essen zu gehen. Erklären, nachfragen lassen, Alternative aussuchen, wieder nachfragen lassen und so weiter,... da kann einem der Spaß an einem schönen Abend schnell vergehen und schnell fühlt sich der Betroffene unter seinen Freuden, Kollegen oder schlimmer noch Geschäftspartnern wie das ewige Problemkind.
Dafür gibt's seit einiger Zeit eine Lösung - die Delicardo Foodcard. Eine ebenso einfache wie praktische Lösung. Auf einer kleinen übersichtlichen Karte ist alles zusammengefasst, was der Betroffene essen kann und was unbedingt gemieden werden sollte. Die Karte wird bei Bestellung mit an den Koch übergeben, so dass der sich bei Zubereitung des Essens im Blick behalten kann, worauf es ankommt.
Die Karten gibt es als fertige Päckchen für die 'Standards'. Alternativ dazu besteht die Möglichkeit über den Foodcard Generator individuelle Karten entsprechend der eigenen Bedürfnisse zusammen zu stellen.
Aktuell gibt es die Karten auf Deutsch und Englisch. Weitere Sprachen sind in der Vorbereitung, damit gibt's auf Reisen künftig auch kein hektisches Blättern mehr im Wörterbuch.
Wer jetzt neugierig geworden ist, der sollte am besten jetzt direkt bei der Delicardo Schnitzeljagd mitmachen, denn da gibt's noch bis 24. August 50 Karten zu gewinnen. Wie's geht? Ganz einfach, nur die untenstehenden Fragen abarbeiten und die Antworten per Facebook an Delicardo Foodie per Facebook oder per E-Mail an bosson[at]enomis[dot]de mit dem Betreff "Facebook Gewinnspiel" schicken und schon sind Sie dabei!
Und Achtung, hier kommen die Fragen:
1. Nennen Sie 3 Hersteller glutenfreier Biere die unter Glutenfrei-Unterwegs genannt sind. (Tipp: Schauen Sie in den Blog rein)
2. Was sind die vier häufigsten Auslöser von Nahrungsmittelallergien die unter Allergizer genannt sind? (Tipp: Lesen Sie der Post von Tanja Usselmann von 12.05.10)
3. Sind die Fusilli von Dr Schär frei von Soja und Hühnerei? (Tipp: Suchen Sie die Antwort bei das-ist-drin)
4. Wie viel kosten 5 Scheiben glutenfreies Brot im Biosupermarkt in Kalifornien nach dem Bericht unter Glutenfreiheit?
5. Welche Unverträglichkeiten und / oder Allergien sind unter Delicardo in der Gründungsstory genannt? (Tipp: unter "Story" schauen)
Donnerstag, 29. Juli 2010
Viel Auswahl auf dem regionalen Obst- und Gemüseteller.
Geschrieben von Melanie
um
12:41 Uhr
in Ernaehrung
Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Wer versucht sich vorrangig von regionalen Produkten zu ernähren, dem stehen jetzt "fette Zeiten" bevor, denn immer mehr heimische Obst- und Gemüsesorten gehen ihrer Erntezeit entgegen und sorgen für ein buntes Bild auf den Märkte.
Eine kleine Übersicht für die kommenden Monate:
| August | September | Oktober | |
| Äpfel | x | x | x |
| Birnen | x | x | x |
| Brombeeren | x | x | |
| Heidelbeeren | x | ||
| Holunderbeeren | x | x | |
| Johannisbeeren | x | ||
| Kirschen | x | ||
| Marillen | x | ||
| Pfirsiche | x | x | x |
| Preiselbeeren | x | x | x |
| Zwetschgen | x | x | |
| Broccoli | x | x | x |
| Chinakohl | x | x | |
| Fenchel | x | x | x |
| Kürbis | x | x | x |
| Mangold | x | x | x |
| Paprika | x | x | x |
| Porree | x | x | x |
| Rettich | x | x | x |
| Rote Rüben | x | ||
| Rot- /Weisskohl | x | x | x |
| Salatgurken | x | x | |
| Sellerie | x | x | x |
| Spinat | x | x | x |
| Zuckermais | x | x | x |
| Zucchini | x | x | x |
| Zwiebel | x | x |
Die Liste hat natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, hinzu kommt, dass es regional je nach Anbaugebieten auch noch zu Unterschieden kommen kann. Im großen und ganzen handelt sind die hier aufgelisteten Sorten, jedoch Sorten, die Sie in den nächsten Wochen und Monaten in der Regel auch aus regionalem Anbau bekommen sollten. Ggfs. sogar bei Ihrem Bauern vor Ort - wenn Sie noch welche haben. Der Köln / Bonner kann es beispielsweise beim Leyenhof probieren.
Montag, 19. Juli 2010
Haribo macht Kinder froh...
Geschrieben von Melanie
um
15:39 Uhr
in Ernaehrung, Lebensmittel & Recht
Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Bereits seit geraumer Zeit stehen Azo-Farbstoffe (Sunsetgelb (E110), Chinolingelb (E104), Azorubin (E122), Allularot (E129), Tartrazin (E 102) Cochenillerot (E 124)) im Verdacht bei Kindern Hyperaktivität auszulösen. Ab morgen müsseuropäisch en Lebensmittel, die einen der oben genannten Farbstoffe enthalten mit dem Hinweis: "Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen" gekennzeichnet werden.
2007 wurde die EU auf eine in "The Lancet" veröffentliche britische Studie aufmerksam, die darauf verwies, dass künstliche Lebensmittelfarben und Konservierungsstoffe bei Kindern zu überaktivem Verhalten führen können. Die britische Lebensmittelbehörde (FSA) empfahl Eltern von hyperaktiven Kindern daraufhin auf künstlich gefärbte Lebensmittel zu verzichten.
Die EU-Kommission beauftragte daraufhin die Europäosche Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) dem Verdacht nachzugehen. Ende letzten Jahres stand dann fest, dass Hersteller ab Juli diesen Jahres ihre Produkte, sofern sie einen der obenstehenden Farbstoffe enthalten, entsprechend kennzeichnen müssen.
Betroffen von dieser Kennzeichnung sind vor allem Hersteller von Süßwaren, denn Kinder mögen es bunt. Je bunter desto besser. Doch nicht nur, wer auf Gummibärchen steht, wird sich künftig mit diesem Hinweis konfrontiert sehen, auch andere Hersteller, werden sich wohl überlegen, ob sie nicht in absehbarer Zeit die Rezeptur ändern. Denn verkaufsfördernd wird der Hinweis wohl eher nicht sein.
Hier ein paar Beispiele bei denen es sich lohnt demnächst mal zu schauen, ob sich die Farbe und damit die Rezeptur ändert....
Becks Green Lemon (Chinolingelb), Schwartau Extra Wellness Himbeere (Cochenillerot A), Seeberger Japan Mix Matsuro (Sunsetgelb), Powerade Orange (Chinolin- und Sunsetgelb), Aldi Meisterstücke Schmand Mandarine Kuchen (Tartrazin, Sunsetgelb, Cochenillerot), Fritz-Limo Melonenbrause und Fanta Lemon (Chinolingelb), Ruf Götterspeise Kirsch (Azorubin), Orangina Rouge (Allurarot), Berliner Kindl Weisse mit Schuss (Tartrazin), Rheila Konsul Knusper Salmiak (Allurarot)
EDIT (22.07.2010): Nachdem wir jetzt gestern mal im örtlichen Supermarkt stöbern waren, können wir mitteilen, dass wir auf Anhieb keine Produkte finden konnten, die den Warnhinweis hatten. Ist allerdings nicht auf streikende Hersteller zurückzuführen, sondern schlichtweg auf den Umstand, dass die Hersteller rechtzeitig dazu übergegangen sind ihre Rezepturen zu ändern. So hab Haribo beispielsweise bereits vor einigen Monaten angefangen alle Rezepturen entsprechend zu verändern und vertreibt mittlerweile kein Produkt mehr, dass die angegebenen Azofarbstoffe enthält. (Hier auch noch mal vielen Dank an Britta Klein vom AID, die uns mit dem richtigen Tipp versorgt hat.)
Donnerstag, 15. Juli 2010
Ich halte es unbedingt für notwendig gerade im Lebensmittelsektor die größtmögliche Transparenz herzustellen!! - 5 Fragen an Sarah Wiener.
Geschrieben von Melanie
um
12:24 Uhr
in 5 Fragen an...
Kommentare (6)
| Trackbacks (0)
Seit Jahren setzt sich Sarah Wiener für gute Ernährung ein. Als Köchin aus Leidenschaft hat sie uns schon häufig gezeigt, wie gut die ursprünglichen Dinge sind und dass gutes Essen weder kompliziert noch langweilig sein muss. Wir haben Sarah Wiener gefragt, worauf es ihr bei Lebensmitteln ankommt und was sie am liebsten isst, wenn sie nach einem langen Tag nach Hause kommt...
1. Frau Wiener, Ihre Stiftung setzt sich „für gesunde Kinder und etwas Vernünftiges zu essen“ ein. Was ist für Sie „etwas Vernünftiges“? Was gehört dazu? Was nicht?
Wie der Satz schon sagt: Man soll seine Vernunft walten lassen! Das kann je nach Veranlagung, Gesundheitszustand, Klima und Konstitution immer etwas anderes sein.
2. Woran liegt es Ihrer Meinung nach, dass wir uns heute so ernähren, wie wir uns ernähren? Sind wir einfach faul geworden? Ist es heute zu einfach, sich was aus der Dose oder dem Tiefkühlregal aufzuwärmen?
Das Haltbarmachen durch Einwecken, Trocknen und Salzen von Lebensmitteln war und ist im Norden, wenn die Natur ruht ein Segen. Durch die Industrialisierung hatten Frauen endlich auch die Möglichkeit etwas anderes zu tun, als im Haushalt zu schuften. Trotzdem glaube ich, dass wir es in den letzten Jahrzehnten übertrieben haben; nicht mehr das pure Überleben und die Erleichterung von knochenharter Arbeit treibt große Teile des Lebensmittelsektors an, sondern die Gewinnmaximierung. Zulasten der Verbraucher, der Tiere, der Biodiversität.
3. Die lange diskutierte Ampelkennzeichnung für Lebensmittel wurde kürzlich von der EU abgelehnt. Stattdessen wurde eine verpflichtende und verbesserte Lebensmittelkennzeichnung verabschiedet. Wie stehen Sie dazu?
"Ich glaub, dass eine Ampel die einfachere und besser erkennbare Alternative gewesen wäre. In Sachen Kennzeichnung muss meiner Meinung noch eine Menge getan werden."
Wenn man nicht weiß, was man isst, kann man sich auch nicht bewusst dagegen (oder dafür) entscheiden! Ich halte es unbedingt für notwendig gerade im Lebensmittelsektor die größtmögliche Transparenz herzustellen!!
4. Sie engagieren sich dafür, dass unsere Lebensmittel auch weiterhin frei von Genmanipulation bleiben? Warum?
Ich stelle mir die ganz einfachen Fragen: Wem nutzten genmanipulierte Mikroorganismen? Den Kleinbauern? Den Böden? Der Biodiversität? Haben die Hochleistungspflanzen der 70er Jahre (Vorläufer der Agroindustrie) tatsächlich der dritten Welt – wie damals lauthals getönt – im Kampf gegen den Hunger gedient? Kann ich – wenn sich die Genmanipulation als Irrtum herausstellt – die Änderungen rückgängig machen? Nein? – Warum sollte ich also dafür sein?
5. Nach einem langen Arbeitstag, wenn Sie wirklich erschöpft nach Hause kommen, was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch?
Für eine schnelle Gemüsepfanne sind immer noch 15 Minuten Zeit. Wenn ich aber absolut erschöpft bin, dann gehe ich einfach ins Bett und frühstücke am nächsten Tag ausgiebig.
Mehr über Sarah Wiener:
Sarah Wiener (*1962, Halle in Westfalen, lebt in Hamburg und Berlin) ist eine echte Selfmade-Frau. Köchin aus Leidenschaft, hat sie sich Anfang der 90er Jahre in Berlin mit "Sarah Wieners Tracking Catering" (in einem NVA Küchenwagen) selbstständig gemacht und Filmcrews verköstigt und sich einen Namen gemacht. Im Laufe der Zeit bekochte sie Stars wie Maximillian Schell, Kate Moss, Bruce Springsteen, Isabelle Huppert und viele mehr. 1999 eröffnete sie dann in Berlin ihr erstes Restaurant (Das Speisezimmer) dem im Laufe der Jahre "Sarah Wiener im Hamburger Bahnhof" und "DAS KAFFEEHAUS – Ein bisschen Wien in Berlin" im Museum für Kommunikation folgten. Dem breiten Publikum wurde Sie 2004 durch die Rolle der Mamsell in der ARD Doku "Abenteuer 1900 – Leben im Gutshaus" bekannt.
Wiener engagiert sich für artgerechte Tierzucht, für die Aktionen "Haushalt ohne Genfood" und die "Naturallianz". Ende 2007 hat sie zusammen mit Alfred Biolek und weiteren Freunden die "Sarah Wiener Stiftung – für gesunde Kinder und was Vernünftiges zu essen" ins Leben gerufen.
Und wer Kochen will, "wie die Wiener", der kann auf eine Vielzahl an Büchern und DVDs zurückgreifen und wird sich nie langweilen. Bei Arte lief in der Reihe "Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener" im letzten Jahr die Doku "Sarah und die Küchenkinder", der in diesem Frühling die "Sarah Wiener in den Alpen" folgte.
Genug der Lobhudelei und Bewunderung, wer mehr wissen will, startet am besten hier oder hier und klickt sich von da weiter durchs Netz.
Dienstag, 13. Juli 2010
Kühler Kopf an heißen Tagen!
Geschrieben von Melanie
um
10:29 Uhr
in Ernaehrung, Schon gewusst?
Kommentare (2)
| Trackback (1)
Da hilft alles nichts, nach zwei mehr oder weniger verregneten Sommern, zeigt uns die Sonne in diesem Jahr endlich noch mal, was sie kann - und zwar ohne wenn und aber. Und während die Schüler in NRW, deren Sommerferien heute beginnen, sich freuen, dass sie den ersten Ferientag gleich im Freibad verbringen können, hat so manch einer, doch kräftig mit der Hitze zu kämpfen. Bei den aktuellen Temperaturen bekommen nicht wenige Probleme mit dem Kreislauf, fühlen sich matt und schlapp, leider unter Kopfschmerzen und Übelkeit und können ihre Sachen gar nicht so schnell wechseln, wie sie durchgeschwitzt sind. Das ist auch kein Wunder, denn die aktuelle Hitzewelle ist für den Körper anstrengend, unser Organismus leistet aktuell Schwerstarbeit, Herz und Kreislauf müssen sich rund 30-40% mehr anstrengen als "normal". Das bedeutet vor allem für Ältere, kleine Kinder, Kranke und Schwache eine enorme Belastung. Man muss sich jedoch nicht von Gewitter zu Gewitter hangeln und auf den Herbst hoffen, man kann sich das Leben mit ein paar kleinen Tricks ein wenig einfacher machen...
1. Sie schwitzen? Das ist normal, so versucht der Körper uns zu kühlen. Das ist nicht immer angenehm, gehört aber bei diesen Temperaturen dazu. Wichtiger ist, ausreichend trinken. Denn wenn wir schwitzen verliert der Körper Flüssigkeit, wirken wir dem nicht entgegen, führt das zu Dehydration. Die wiederum hat Kopfschmerzen, Übelkeit, Müdigkeit, Reaktionsschwäche, Konzentrationsmangel und einiges mehr zur Folge. Sie sollten also Ihren Flüssigkeitskonsum erhöhen auf mindestens 3 Liter am Tag. Da sie nicht nur Flüssigkeit sondern auch Mineralstoffe wie Kalium verlieren, sollten Sie Mineralwasser gelegentlich auch ein Glas Frucht- oder noch besser Gemüsesaft trinken.
2. Kühlen Sie sich ab. Stellen Sie sich eine Wanne mit kaltem Wasser unter den Schreibtisch und kühlen Sie ihre Füße, gönnen Sie Ihren Händen und Unterarmen öfter mal einen kalten Guss und erfrischen Sie sich mit Menthol (zb. Japanisches Minzöl) in den Kniekehlen, an den Schläfen und im Nacken.
3. Alkohol erweitert die Gefäße. Die sind bei diesem Wetter jedoch ohnehin schon geweitet und werden durch den Konsum von Alkohol nur noch mehr belastet. Die Folge: Ihr Kreislauf leidet noch mehr. Gönnen Sie sich am Abend ein kühles Radler oder noch besser alkoholfreies Weißbier, damit tun sie auch gleich etwas für ihren Mineralhaushalt.
4. Sie laufen gern? Oder treiben andere Ausdauersportarten? Dann gehen Sie bei diesen Temperaturen am besten Schwimmen. Das Wasser kühlt den Körper und entlastet. Alles andere sollten Sie auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegen, wenn es ein wenig kühler ist. Denn nicht nur die Hitze ist momentan für Sportler belastend, auch die stark erhöhten Ozonwerte durch die hohe Schadstoffbelastung macht vielen zu schaffen.
5. Der Kreislauf schwächelt? Da hilft nur trinken trinken trinken, doch Achtung! Während an "normalen" Tagen ein Glas Cola oder eine Extratasse Kaffee den gewünschten Aufbaueffekt hat, kann das bei diesem Wetter eher nach hinten losgehen. Sie bekommen zwar den gewünschten Koffeinkick, aber ähnlich wie bei einer Portion Traubenzucker, sacken Sie danach nur noch tiefer ab. Leider gilt das auch für Eiskaffee
6. Meiden Sie die Mittagssonne. Müssen wir eigentlich nicht extra sagen oder? Doch grade wer den ganzen Tag im Büro sitzt, flüchtet Mittags gern in die Sonne. Das ist nachvollziehbar, hat aber häufig auch unangenehme Folgen. Und glauben Sie uns, mit einem dicken Sonnenbrand ist es auf dem Bürostuhl noch sehr viel unangenehmer. Gehen Sie also in Ihrer Pause raus, aber setzen Sie sich in den Schatten.
7. Würstchen, Rippchen und ein Nackensteak. Dazu Kartoffelsalat. Klingt super? Ja, in unseren Ohren auch, aber unser Körper würde, wenn er könnte, vor Entsetzen laut aufschreien. So verlockend das Grillgut sein mag, den Körper setzt es weiteren Belastungen aus. Je schwerer das Essen, desto härter muss unser Verdauungsapparat arbeiten und der gehört zu den größten Organen die wir haben. Schweres Essen ist also eigentlich synonym mit Müdigkeit und Schweißausbrüchen. Bekommen Magen und Darm kleinere und leichtere Portionen, geht ihnen die Arbeit leichter von der Hand.
8. Schwere Beine? Männer haben damit in der Regel keine Probleme, aber grade bei Frauen sind Venenprobleme sehr verbreitet und die führen bei diesem Wetter zu geschwollenen, schweren beiden. Da hilft nur hochlegen und kühlen. Beispielsweise durch Fußbäder, Kühlgels oder kalte Umschläge.
9. Frische Brise. Duschen Sie vor dem Zubettgehen lauwarm und tupfen Sie sich nur trocken, damit die restliche Kälte weiter zur Abkühlung beiträgt. Zusätzlich können Sie Ihren Pyjama auch noch im Eisfach vorkühlen.
Donnerstag, 8. Juli 2010
Nach Analogkäse und Mogelschinken wird jetzt auch in der Eistüte geschummelt...
Geschrieben von Melanie
um
17:36 Uhr
in Ernaehrung, Produkte
Kommentare (4)
| Trackbacks (0)
Pünktlich zum meteorologischen Sommerbeginn hat sich in diesem Jahr ja dann auch tatsächlich der reale Sommer eingestellt, mit einer Hitzewelle wie wir sie bereits eine Weile nicht mehr erleben durften. Und während wir in unseren Büros, Hörsäalen und Klassenzimmern vor uns hinschwitzen (bei den glücklicheren unter uns, sind es vermutlich die Freibäder, Gärten und Balkone), wünscht sich so manch einer nichts weiter als eine große Portion Eis "mit alles". Doch aufgepasst, kaum haben wir uns daran gewöhnt auf Pizzen mit Mogelschinken und Analogkäse zu achten, wartet hier die nächste Fallgrube. Denn immer mehr Hersteller ersetzen bei der Herstellung ihres Speiseeises Milchfett durch Pflanzenfett, sparen so Kosten und erhöhen die Gewinnspanne.
Ein gutes Beispiel dafür ist Langneses Cremissimo – die Eissorte, die laut Langnese 1998 bei Markteinführung den Eismarkt revolutioniert hat, weil es Eis dieser Cremigkeit bis dahin nicht gegeben haben soll. Die FAZ schreibt, "Das klingt nach besten Zutaten, nach Sahne und guter Butter. Tatsächlich aber steckt in dem Eis, abgesehen von entrahmter Milch, kaum noch Milchfett. Wie viel, das gibt die Zutatenliste auf der Verpackung nicht her."
Genau das gehört jedoch laut Speiseeisverordnung von 1933 (aktualisiert 1998) rein in ein gutes Cremeeis: mind. 50% Milch und auf einen Liter Milch sollten mitdestens 270 g Vollei oder 90 g Eigelb kommen. Wasser bleibt aussen vor. [EDIT: Diese Speiseeisverordnung ist heute nicht mehr in Kraft (s. auch unten in den Kommentaren die Hinweise von Kerstin.) Aus Ihr hervorgegangen sind die Leitsätze für Speiseeis und Speiseeishalberzeugnisse, die jedoch keinen Gesetzescharakter haben.] Für Eiscreme wiederum ist in den Leitsätzen lediglich festgelegt, dass Sie mindestens 10% Milchfett enthalten muss. Milcheis muss auch tatsächlich zu 70% aus Milch bestehen, Rahm- oder Sahneeis kommt mit einem Milchfettanteil von mindestens 18% aus. Die Unterscheidungen sind also ähnlich spannend wie bei Fruchtsaft, Saft, Nektar, Fruchtsaft aus Konzentrat... für den Verbraucher auf den ersten Blick kaum auszumachen, worum es sich wirklich handelt.
Es gilt also ganz genau zu schauen, wie das Eis bezeichnet wird und was so auf der Zutatenliste steht. Die Grundregel gilt nach wie vor, je weiter vorn die Zutat steht, desto mehr ist enthalten. Oder man geht auf Nummer sicher und besucht gleich die Eisdiele seines Vertrauens.
Bild: Lotus Head/ Wikipedia unter GNU
Donnerstag, 1. Juli 2010
Tolle Aufnäher für den Rucksack oder die Südkurven Weste
Geschrieben von Andreas
um
16:21 Uhr
in Aus aller Welt, Fundstücke, Handel, Lebensmittelgeschichten, Neu im Regal, Produkte
Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Jetzt kann man endlich die ganze Welt wissen lassen, welche Lebensmittelallergie man hat! Sich die Lieblingsband, den Heimat-Verein oder ein politisches Statement auf die Jacke zu nähen ist ja nichts Neues. Wer zwischen Slayer, Iron Maiden und „FC jeff jas“ noch ein klein wenig Platz hat, kann sich jetzt auch als Lebensmittelallergiker outen und sich einen schönen „no shell fish “ oder „gluten free“ Patch aufnähen (oder es am besten von Oma oder Mutti machen lassen, sieht erfahrungsgemäß deutlich besser aus
) und den Lebensmittelhändler seines Vertrauens so gleich wissen lassen, welche Produkte nicht in den Einkaufskorb gehören.

Hier gibt's die Patches
Mittwoch, 30. Juni 2010
Morgen tritt das neue EU-Bio-Siegel seinen Dienst an!
Geschrieben von Melanie
um
18:00 Uhr
in Lebensmittel & Recht
Kommentare (0)
| Trackbacks (0)
Schon im Juni 2007 wurde angekündigt, dass die EU ein neues, einheitliches Bio-Siegel herausbringen will, das den Verbrauchern europaweit mehr Orientierung bieten soll. Letztes Jahr im Juni wurde dann der große Bio-Siegel Designwettbewerb ausgeschrieben, dessen Gewinner dann im Februar diesen Jahres vorgestellt wurde und morgen ist es soweit, das neue EU-Bio-Siegel tritt endlich seinen Dienst an.
Das Siegel soll Verbrauchern auf einen Blick zeigen, dass das gewählte Produkt die Vorgaben für ökologische Herstellung erfüllt – egal, ob sie sich in Barcelona oder in Hamburg befinden. Mit dem neuen Bio-Siegel müssen dem Verbraucher Hinweise auf die Herkunft der Rohstoffe gegeben werden. So ist zukünftig eindeutig erkennbar, ob die Rohstoffe aus der EU oder aus Drittstaaten kommen.
Innerhalb der EU ist das Siegel die verpflichtende Kennzeichnung, für alle fertig verpackten Bio-Lebensmittel, deren Zutaten zu mindestens 95 % aus dem Öko-Anbau kommen.
Thilo Bode von Foodwatch bemängelt: "Auch das verpflichtende europäische Bio-Siegel wird gravierende Kennzeichnungsprobleme für Bio-Kunden nicht beseitigen. Mit dem Bio-Siegel verkauft werden etwa Limonaden, bei denen kein Stück Frucht drin ist, sondern der Geschmack mit Aromastoffen aus Papierabfällen und Schimmelpilzen erzeugt wird, überzuckerte Frühstücksprodukte für Kinder, bei denen kein Verbraucher erkennen kann, woher die einzelnen Zutaten kommen oder wie viel Zucker tatsächlich drin ist."
Der Verband "Die Verbraucherinitiative" verweist darauf, dass das neue Siegel mehr Informationen bietet, als das bekannte deutsche Bio-Siegel, Verbrauchern die höhere Standards setzen, jedoch auch weiterhin nichts anderes übrig bleibt als sich gezielt über die Kennzeichnungsvorschriften der einzelnen Anbauverbände zu informieren.



Kommentare
Martin zu Stevia kurz vor der Zulassung in Europa?
am Donnerstag, 02.09.2010 um 14:21 Uhr:
Mir schmeckt mit Stevia gesüßt er Kaffee deutlich besser als mit Zucker oder Süßstoff - so unterschiedlich können G [...]
Sabine zu Guten Freunden schenkt man (k)ein Küsschen...
am Mittwoch, 01.09.2010 um 15:03 Uhr:
"nicht so süß" ist natürlich r elativ zu anderem Viel-zu-süß- Kram zu verstehen, und genau d as finde ich auch so lec [...]
Lisa zu Valess „Schnitzel“ im Schnelltest.
am Dienstag, 31.08.2010 um 12:34 Uhr:
Also, ich muss sagen, dass Val ess ein absolut tolles geschma ckliches Erlebnis ist!!! Man m erkt gar nicht, dass die [...]