Dienstag, 12. Juli 2011
Von Windbeuteln, Werbelügen und Eigenverantwortung.
Geschrieben von Melanie
um
16:39 Uhr
in Meinungen
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Alle Jahre wieder regen wir uns über die Milchschnitte auf, über Activia oder Actimel, über Fruchttiger und Nimm 2 oder irgendein anderes Produkt, das den Goldenen Windbeutel bekommt. Alle Jahre wieder wundere ich mich über die Aufregung. Und darüber, dass es immer und immer wieder funktioniert. Jetzt mal im Ernst, als halbwegs mündiger Verbraucher ist mir doch klar, dass Fruchtiger kein gesundes Getränk ist – erst recht nicht für Kinder. Und dass Nimm 2 zwar lecker, aber sicherlich keine supergesunde Vitaminbombe ist. Dass Joghurt nicht die Welt verändert, nur weil sich irgendwo „activ“ im Namen versteckt und dass Milchschnitte, und sei sie noch so heiß vom „IS Institut für Sporternährung“ empfohlen, keine gesunde Zwischenmahlzeit ist.
Das weiß man doch! Oder? Aber woher kommt dann diese Aufregung? Und vor allem, woher kommt dieses kollektive: „Hah, da hat Ferrero (Danone, Storck...) jetzt aber mal richtig einen auf die Nuss bekommen“? Mal im Ernst, kein Produkt, dass sich bereits seit Jahrzehnten in unseren Supermarktregalen befindet, liegt da, weil der Hersteller uns nötigen muss, das zu kaufen. Die liegen da, weil sie gekauft werden und das nicht zu knapp! Auf so einer Milchschnitte steht beispielsweise auch alles drauf, was wir wissen müssen.
Sie enthält: Vollmilch, pflanzliche Öle, Zucker, Weizenmehl, Magermilchpulver, Butterreinfett, Volleipulver, fettarmen Kakao, Weizenkleie, Backtriebmittel: Dinatriumdiphosphat, Natriumhydrogencarbonat, Ammoniumcarbonat; Emulgator Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren, Salz, natürliche Aromen, Vanillin.
Auf 100g kommen 34g Kohlehydrate, wovon 29,4 g (fast 30%) Zucker sind. Weitere 27,9 g (wieder fast 30%) sind Fett. Sie schlägt mit grade mal 1,2 g Ballaststoffen zu Buche. Und enthält darüber hinaus 8,2 g Eiweiß. Auf eine Milchschnitte kommen also rund 60 % Fett und Zucker, knapp 10% Eiweiß und etwa 1% Ballaststoffe.
Ich muss nicht Ökotrophologie studieren um zu wissen, dass das keine gesunde Sportlernahrung und erst recht keine gesunde Zwischenmahlzeit ist. Ich muss nur hinschauen! Mich informieren, ein wenig Eigenverantwortung zeigen! Die Milchschnitte ist im Prinzip nichts anderes als ein süßer Riegel für Zwischendurch. Nur wenig ausgewogener (wenn überhaupt) als ein Snickers (75% Fett und Zucker) oder ein Corny Schoko (50% Fett und Zucker).
Woher also kommt die Aufregung? Fühlen wir uns wirklich betrogen? Von der Werbung? Wenn dem so ist, dann muss man sich doch fragen, ob heute überhaupt noch klar ist, was Werbung eigentlich ist und welchem Zweck sie dient. Als Konsument habe ich die Wahl, unbesehen alles zu glauben was man mir vorsetzt oder mir klarzumachen, dass ein Unternehmen mit einem Produkt Geld verdienen will. Und ebenso wenig wie ich ein Auto nur auf eine Beschreibung hin kaufen würde, in dem Vertrauen darauf, dass der Verkäufer mich schon nicht über den Tisch ziehen wird, muss ich doch auch bei Produkten, die ich meinem wichtigsten Gut als Treibstoff gebe – meinem Körper, meiner Gesundheit – ein stückweit selbst darauf achten, was ich mir in meinen Einkaufswagen, Kühlschrank, Magen und im Zweifel auf meine Hüften oder Herzkranzgefäße lade. Alles andere wäre doch wirklich mehr als blauäugig.
Ich lese immer häufiger, „der Staat muss dies verbieten“ „der Staat muss das regeln“ „wir brauchen mehr Gesetze, Verbote, Verordnungen“. Jetzt mal im Ernst, da blickt doch heute schon keiner mehr durch? Und wer soll das alles bezahlen und mit welchem Geld? Seid Ihre bereit dafür höhere Steuern zu zahlen? Oder ist es vielleicht doch leichter einfach ein wenig kritischer zu konsumieren? Nehmt Euch doch bitte zum Einkaufen mal wieder ein wenig mehr Zeit. Schaut drauf (oder bei uns nach), was drin ist. Macht Euch bewusst, dass Qualität einen gewissen Preis hat. Und um Gottes willen, wenn Ihr Hunger auf eine Milchschnitte habt, dann esst sie einfach. Aber gesteht Euch dabei auch ein, dass Ihr Hunger auf etwas Süßes hattet und nicht auf eine gesunde Sportlermahlzeit für Zwischendurch. Denn gegen den Genuss ist nichts zu sagen, wenn man sich dabei nicht in die eigene Tasche lügt um sich hinterher über andere aufzuregen. Frei nachdem Motto: „Das konnte ich ja nicht wissen, das hat mir keiner gesagt.“
Auszeichnungen wie der Goldene Windbeutel könnten uns dabei helfen, Produkte zu identifizieren, bei denen Unternehmen in der Werbung besonders kreativ zu Werke gehen. Sie könnten auch helfen unsere Aufmerksamkeit zu schärfen. Sie sollten aber nicht dazu führen, dass wir erwarten, dass immer ein Dritter alles für uns regelt. Darüber hinaus wäre es meines Erachtens wünschenswert, wenn nicht jedes Jahr die üblichen Verdächtigen am Pranger landen würden. Nur ein Beispiel (und der eigentliche Auslöser für diesen Beitrag), der Alnatura "MÜSLI"-Riegel Schoko, der von Alnatura als "schneller Energiespender für Zwischendurch" angepriesen wird, der aber in seiner Zusammensetzung eigentlich voll und ganz einem stinknormalen Snickers entspricht. Lecker war er, ohne Frage. Aber gekauft hab ich ihn mir, weil ich was Süßes wollte. Nicht weil ich einen Energiespender gesucht habe (da hätte ich vermutlich eher das Snickers genommen). Doch solche Produkte landen in der Regel nicht auf der Abschussliste von abgespeist und dem Goldenen Windbeutel, aus dem einfachen Grund, dass die Welle die sich damit machen lässt, nicht groß genug wird.
Und das ist wirklich mal ein Grund sich aufzuregen.
Freitag, 8. Juli 2011
Type Sandwiches
Geschrieben von Andreas
um
16:37 Uhr
in Aus aller Welt, Fundstücke
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Simpel aber gut!
Alle Sandwiches könnt ihr euch bei Flickr ansehen.
Donnerstag, 9. Juni 2011
Monat mit Stern - die 1. Woche ist rum.
Geschrieben von Melanie
um
16:16 Uhr
in Getestet, Produkte
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Ihr erinnert Euch vielleicht, Holger und ich haben uns bereit erklärt, einen Monat lang nur Gerolsteiner zu trinken um zu sehen, ob es uns nach 4 Wochen mit Stern nicht irgendwie anders und idealerweise besser geht, als vorher und ohne Stern. Jetzt ist ein wenig mehr als 1 Woche rum und unsere Befürchtungen scheinen sich zu bewahrheiten. Zwar war es in den letzten Tagen nicht durchgängig heiß, aber teilweise doch gut muckelig und vor allem hier im Büro hatten die Temperaturen es teilweise in sich. Unser Wasservorrat für die ersten zwei Wochen neigt sich bereits dem Ende entgegen. Da könnten harte Zeiten auf uns zukommen.
Aber mal zum Wesentlichen? Fühlen wir uns anders? Ehrlich gesagt nicht wirklich, aber andererseits ist natürlich auch grade mal eine Woche rum. Soviel sei gesagt, uns schmeckt's gut und das ist ja schon mal ein Anfang. Ich persönlich bin eigentlich kein großer Gerolsteiner-Fan, da mir die herkömmlichen Sorten "Sprudel" und "Medium" viel zu "salzig" sind. Für das stille Wasser - "Naturell" - für welches wir uns entschieden haben, gilt das glücklicherweise nicht. Kein Wunder, im Gegensatz zu den beiden "sprudeligen" Sorten, die jeweils 11,8 mg Natrium und 1816 mg Hydrogencarbonat / Liter enthalten, stecken in Gerolsteiner Naturell gerade mal 1,2 mg Natrium und 652 mg Hydrogencarbonat.
Für den guten Geschmack ist also gesorgt, bleibt nur die Angst zu verdursten ![]()
Samstag, 4. Juni 2011
How to eat better.
Geschrieben von Melanie
um
11:52 Uhr
in Fundstücke
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Einfacher geht´s wirklich nicht, aus dem Howcast (insgesamt sehr sehenswert) gibt's hier ein wirklich schönes How to eat better!
Mittwoch, 1. Juni 2011
Monat mit Stern: Wasser, Wasser, Wasser – soweit das Auge reicht.
Geschrieben von Melanie
um
15:54 Uhr
in Getestet
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Wie im letzten Jahr hat Gerolsteiner auch in diesem Jahr wieder zum Monat mit Stern eingeladen. 6000 trinken einen Monat lang nichts anderes als Wasser und zwar von Gerolsteiner. Sprudel, Medium oder Naturell. Als wir eingeladen wurden haben wir nicht lange gezögert und zugesagt. Holger und ich trinken jetzt Wasser. Einen Monat lang. Und am Ende schauen wir dann, ob wir uns merklich anders fühlen als zuvor. Von meiner Warte aus würde ich sagen: Vermutlich ja, denn wir haben Sommer. Und ich trinke in der Regel viel. Sehr viel. Wasser, Tee, Schorle. Je wärmer es wird, desto mehr trinke ich. Logisch eigentlich. Zum einen ist es gesund. Zum anderen ist mir einfach danach. Mindestens 2 Liter am Tag werden empfohlen. Ich komme locker auf 3, an guten Tagen eher auf mehr. Und da liegt auch schon das Problem. Für den Monat mit Stern bekommen wir pro Kopf 54 Liter Gerolsteiner (wir haben uns für Naturell entschieden). Der Monat mit Stern beginnt heute. Und er endet am 30.06. Das sind 30 Tage. 54 Liter durch 30 Tage macht ziemlich genau 1,8 Liter / Tag. Hoffen wir mal, dass der Juni nicht besonders warm wird und ich keinen Durst bekomme
Wir werden Euch auf dem Laufenden halten. Jetzt heißt erst mal: Guten Durst und einen guten Start in den Monat mit Stern!
Donnerstag, 12. Mai 2011
Kochen leicht gemacht mit Sophie Dudemaine!
Geschrieben von Melanie
um
17:15 Uhr
in Buchtipp, Ernaehrung, Getestet, Produkte
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Sie möchten raffiniert kochen, scheuen jedoch den Aufwand? Ihnen kann geholfen werden! Die französische Köchin Sophie Dudemaine macht es Ihnen leicht und hat dabei eine äußerst erfrischende Küchenphilosophie: "Liebe geht durch den Magen, Genuss ist Muss, Diät verlorene Lebenszeit und Sport Mord. " Bei Sophie Dudemaine geht es um die Lust am Genuss, um die Freude am guten Essen und damit die jeder erleben kann, gibt es von Madame Dudemaine mittlerweile eine Vielzahl an verführerischen Kochbüchern.
Wir haben uns zwei davon angeschaut: "Sophies Tartes, Quiches und Salate" und den Klassiker "Sophies Cakes"
und sind beigeistert! Das Gute kann so einfach sein. Dudemaine, die bei Sterneköchen lernte, macht mit ihren Büchern aus jedem Amateur einen kleinen Bocuse. In der Einfachheit ihrer Rezepte liegt die Raffinesse, die es Ihnen möglich macht, mit einfachen mitteln nicht nur zu glänzen sondern auch noch ausgewogen zu kochen, ohne dass Sie dafür Stunden um Stunden in der Küche verbringen müssen.
Wer beispielsweise bei "Sophies Cakes" an klassische Kuchen denkt, der wird überrascht werden, denn viele von "Sophies Cakes" sind pikante Rührkuchen-Creationen mit Gemüse, Fleisch und / oder Fisch, wie der Roquefort-Walnuss- oder der Räucherlachs-Cake! Und keine Sorge, auch die Freunde des süßen Kuchens kommen nicht zu kurz
Auch "Sophies Tartes, Quiches und Salate" müssen in Sachen simpler Raffinesse nicht hinter den Cake-Klassikern zurückstehen. Rund 40 pikante und 35 süße Tartes und Quiches laden den experimentierfreudigen Hobbykoch zum Entdecken ein und lassen keine Wünsche offen, nicht zuletzt, da Madame Sophie dem Koch gleich auch die Überlegung abnimmt, was wohl zum gewählten Gericht passen könnte. Sie sagt es Ihnen einfach und liefert das Rezept gleich mit. Einfacher geht es wirklich nicht. Vertrauen Sie uns und probieren Sie gleich mal die Thunfisch-Quiche oder die Orangentarte. Sie werden nicht enttäuscht sein!
Bild: Gerstenberg Verlag/ Christopfe Madamour
Mittwoch, 27. April 2011
Wie gesund ist eigentlich Salat?
Geschrieben von Bernhard (Gastautor von www.frag-mutti.de)
um
17:35 Uhr
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Salat wird gern gegessen. Auch, weil er angeblich sehr gesund ist und voller wertvoller Inhaltsstoffe steckt. Wenn man sich aber die Inhaltsstoffe mal genauer anschaut, dann macht sich doch schnell Ernüchterung breit: Blattsalate wie z.B. Eissalat oder Kopfsalat bestehen zu über 95 % aus Wasser. Kohlehydrate, Eiweiß und Fett sind vernachlässigbar. Vitamine und Mineralien? Eher Mangelware.
Im Klartext: Salat besteht hauptsächlich aus Chlorophyl, und damit kann man eher wenig erreichen, wenn man sich ausgewogen ernähren will. Hinzu kommt ja dann auch die Salatsauce, beziehungsweise das Dressing. Wenn man da zu mayonaise- oder sahnehaltigen Dressings greift, hat man gleich eine ordentliche Portion Fett auf dem Grünzeug. Besser ist da eine selbstgemachte Salatsauce aus etwas Essig, Olivenöl, einem Klecks Senf, Salz, Pfeffer und ein paar Gewürzen (frisch oder getrocknet). Ist schnell gemacht und schmeckt richtig lecker. (Der Senf wirkt übrigens als Emulgator. Das ist nichts Unanständiges: Er hilft dabei, dass sich Öl und Essig vermischen.) Gesunde Rezepte und Ideen für Salatsaucen und Dressings gibt es genug.
Und wer dann noch nahrhaftes mit dazu “reinschnippelt”, der kann aus dem ansonsten doch recht langweiligen Blattsalat ein tolles ausgewogenes Gericht machen: Gebratene Putenstreifen, Karotten, Tomaten, Gurken, Paprika, Thunfisch, usw. Dann noch eine Scheibe Vollkornbrot dazu und fertig ist was “Gesundes”.
Auf Frag-Mutti.de gibt es noch mehr Rezepte und Ideen...
Freitag, 15. April 2011
Weißt Du wo der Hase langläuft?
Geschrieben von Melanie
um
17:38 Uhr
in das-ist-drin.de
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Kaum zu glauben aber wahr... der lange Winter weicht so langsam aber sicher endlich dem Frühling, die Tage sind wieder länger, die Uhren wurden vorgestellt (wir sind alle unglaublich müde), die Sonne scheint und wer seine Zeit nicht nur vor irgendeiner Form von Bildschirm verbringt, der hat sich vielleicht auch schon den ersten Sonnenbrand geholt! Mal ehrlich, wurde auch Zeit oder?
Und während es den meisten hier noch so vorkommt, als hätten wir grade erst über den Weihnachtsspeck gejammert - Muffintops nennt man das jetzt - steht schon wieder die nächste Festlichkeit zum gemütlichen Beisammensein und vor allem Schlemmen vor der Tür: Ostern. Da haben wir uns gedacht, wir machen Euch ein kleines Präsent und geben Euch was zum Spielen
Also heißt es jetzt auf unserer Facebook-Seite "Quizzen was die Hasenohren hergeben" und Ihr könnt mal wieder auf die Probe stellen, ob Ihr Euch von uns auf's Glatteis führen lasst oder ob Ihr uns zeigt, was eine Harke ist!
Viel Spaß und Frohe Ostern!
Donnerstag, 7. April 2011
Mikronährstoffe … und was habe ich davon?
Geschrieben von Pascal (Gastautor von www.bewegteernaehrung.de)
um
16:17 Uhr
in Ernaehrung
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In den letzten beiden Folgen über Mikronährstoffe haben wir uns im Detail angesehen, was denn Mikronährstoffe sind und in welchen Lebensmitteln man diese findet. Im letzten Teil dieser kleinen Serie gehe ich auf unseren täglichen Bedarf an eben diesen Mikronährstoffen ein.
Mikronährstoffe in unseren Lebensmitteln
Was bringt uns das ganze Wissen über die Mikronährstoffe? Wie sicher können wir uns denn sein, dass in unseren Lebensmitteln auch noch alle guten Mikronährstoffe enthalten sind?
Gut gesichert ist, dass Zitrusfrüchte und einige Gemüsesorten viel Vitamin C enthalten. Auch sekundären Pflanzenstoffe und Mineralstoffe sind in vielen Lebensmitteln enthalten. Allerdings ist es schwierig, eine quantitative Aussage bezüglich der Menge an vorhandenen Mikronährstoffen zu machen. Der Mikronährstoffgehalt der Ausgangsprodukte ist abhängig von zahlreichen Faktoren. Hierzu zählen beispielsweise: Bodenbeschaffenheit, Düngung, Wettereinflüsse, Erntezeit oder Lagerdauer. Haben wir die Nahrungsmittel zu hause kommen weitere Faktoren ins Spiel, z.B. Lagerung, Zubereitungstemperatur und -dauer. Leider werden viele Mikronährstoffe durch unsachgemäße Behandlung zerstört. Hier beherzige ich die einfache Regel: Je frischer und naturbelassener, desto besser. Stichwort: Bioladen
Wie viel Mikronährstoffe benötigt ein durchschnittlicher Mensch?
Machen wir jetzt Nägel mit Köpfen. Wie viel Mikronährstoffe benötigt denn jetzt ein durchschnittlicher Mensch pro Tag? Das ist hier die Frage. Leider gibt es keine Pauschalantwort.
Jeder Mensch benötigt eine täglich auf ihn abgestimmte Menge an Mikronährstoffen. Beispielsweise beeinflussen persönliche Merkmale, wie Geschlecht, Alter, oder Fitnessgrad den jeweiligen Mikronährstoffbedarf. Auch lassen externe Faktoren, wie körperliche und psychische Belastungen, Stress, Medikamenteneinnahme, Ernährungsgewohnheiten, Schwangerschaft, Stillzeiten, Krankheiten, Rauchen und Trinken den täglichen Mikronährstoffbedarf enorm ansteigen. Hinzu kommen noch diverse Umwelteinflüsse auf die wir keinerlei Einfluss haben, wie z.B. Autoabgase, Passivrauchen, Schadstoffbelastung unserer Lebensmittel, usw.
Alle genannten Faktoren erhöhen allesamt den Mikronährstoffbedarf. Wollte man also einen Richtwert aufstellen, so müsste man diese alle Faktoren mit berücksichtigen. Somit ist es für mich kein Wunder, dass es sehr unterschiedliche Meinungen über die täglich empfohlene Zufuhrempfehlung für Mikronährstoffe gibt. Deswegen halte ich nichts von Richtlinien die mir sagen, wie viel Mikronährstoffe gut für mich sind und welchen Wert ich bloß nicht überschreiten sollte. Fakt ist, dass unser Körper mit einem "zu viel" deutlich besser umgehen kann, als mit einem "zu wenig".
Werde aktiv!
Werde aktiv und mache dir jetzt selbst ein Bild, welche Mikronährstoffe in welchen Nahrungsmitteln enthalten sind. Wie kommen die Lebensmittel ins Supermarktregal? Ich möchte dich ermutigen, aktiv nach Informationen zu suchen. Es lohnt sich!
Überlege dir, welche Nahrungsmittel du bereits in deinen Alltag integriert hast. Welche Mikronährstoffe stecken da bereits drin?
Gebe deinem Körper das, was er braucht. Du bist der Chef deines Körpers. Allein du entscheidest, was du in dich hinein lässt und was nicht.
Werde dir zuerst bewusst, welchen Umwelteinflüssen und persönlichen Belastungen du täglich ausgesetzt bist. Schätze dann deinen persönlichen Mikronährstoffbedarf ab. Dann ernähre dich dementsprechend.
Leider gibt es dafür keine Normwerte oder Tabellen. Du musst also selbst abschätzen, wie groß dein Bedarf ist. Stelle dir eine ruhige und idyllische Landschaft vor. Ein Ort, an dem du gerne wärst. Frei von Lärm, Abgasen und Hektik. Alles, was nun von diesem Ideal abweicht, erhöht seinen Bedarf.
Folgende Faustregeln können dir dabei helfen. Lebst du in der Stadt? Wie hoch ist das Verkehrsaufkommen? Stehst du regelmäßig unter Stress, benötigst du mehr Mikronährstoffe, vor allem Vitamin C. Treibst du regelmäßig Sport? Dann erhöht sich dein Bedarf an Mikronährstoffen, vor allem den Mengenelementen. Diese schwitzt du regelrecht aus. Ein guter Durstlöscher und Mineralstofflieferant ist das gute Apfelsaftschorle im Verhältnis 1 Teil Saft auf 3 Teile stilles Wasser. Bist du schwanger oder in anderen besonderen Umständen?
Am besten ist es, du schenkst deinem Körper Aufmerksamkeit und stellst ihm alle essentiellen Mikronährstoffe auf Dauer zur Verfügung. Dann repariert dein Hausmeister sofort jede Beschädigung an deinem Körper. Damit bleibst du rundherum kerngesund.
Decke dich mit allen genannten essentiellen Mikronährstoffen ein. So musst du dir keine Gedanken über die Einflüsse von außen machen. Stärke deine Immunabwehr gegen die Belastungen von außen und widme dich deinen Zielen und Visionen.
Dieses Thema stammt aus meinem kostenlosen Podcast "Bewegte Ernährung". Mehr zum Thema findet ihr auf meiner Webseite. Dort stelle ich regelmäßig relevante Informationen in Textform oder als Video für Euch bereit. Meinen kostenlosen Podcast findet Ihr hier.
Bis bald,
Dipl. Psych. Pascal Kühner
Mittwoch, 6. April 2011
Rezept: Krabben-Lachs-Spieße mit exotischem Dip - laktosefrei für 4 Personen
Geschrieben von Simone (Gastautorin von www.minusl.de)
um
15:56 Uhr
in Ernaehrung
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- 12 Riesenscampi
- 400 g Lachs
- 1/2 Ananas
- 1/2 Mango
- 2 Bananen
- 1 Knoblauchzehe
- Pfeffer
- Salz
- 60 g MinusL laktosefreie Butter
- 200 g laktosefreier Frischkäse (von MinusL)
- 50 ml laktosefreie Schlagsahne (von MinusL)
- 2 TL Kokosflocken
- 1-2 TL Currypulver
- 1 kleine Chili
- 2 EL Zitronensaft
- Zimt
- 125 g Baguette (Achten Sie auf laktosefreie Backware)
- rote Pfefferkörner
Scampi und Lachs säubern, kalt abbrausen und trocken tupfen. Den Lachs in 5-6 cm große Würfel schneiden. Die Ananas in 5 Scheiben schneiden und diese nochmals halbieren, die Mango in Spalten schneiden. Eine Scheibe Ananas und eine halbe Banane für den Dip aufheben. Die restlichen Bananen in 3 cm große Stücke schneiden. Scampi, das Obst und Lachs abwechselnd auf 4 Spieße stecken, pfeffern und salzen und in einer großen Pfanne in 30 g Butter von beiden Seiten 2-3 Minuten braten. Für den Dip Frischkäse mit Sahne, der halben zerdrückten Banane, Kokosflocken und dem Currypulver glatt rühren. Die Ananasscheibe ganz fein würfeln, die Chili in kleine Ringe schneiden. Beides unter den Schmand rühren. Mit Zitronensaft, Zimt und Salz abschmecken. Das Baguette in sehr dünne Scheiben schneiden. In einer zweiten Pfanne in der restlichen Butter kurz anrösten. Die Krabben-Lachs-Spieße mit dem Dip anrichten, mit zerstoßenem roten Pfeffer bestreuen und die Baguettescheiben dazu reichen.
Pro Person: 682 kcal (2853 kJ), 40,1 g Eiweiß, 43,0 g Fett, 33,0 g Kohlenhydrate (3,0 BE)
Fotohinweis: MinusL / Wirths PR



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