Artikel mit Tag farbstoffe
Mittwoch, 25. Juni 2008
Kennzeichnung von Azofarbstoffen
Geschrieben von Korinna
um
14:44 Uhr
in Ernaehrung, Lebensmittel & Recht
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Schön knallig bunt mögen es nicht nur die Kleinen am liebsten. Aber ob das so gesund ist? In Verdacht nicht ganz "koscher" zu sein stehen die Azo-Farbstoffe schon länger (wir berichteten). Mehrere Studien brachten sie in Zusammenhang mit der Enstehung von Allergien, Konzentrationsdefiziten und Krebs. Nun haben sich der Ministerrat und das EU-Parlament auf einen Kompromiss geeinigt, um uns Verbraucher künftig besser vor den Risiken der Farbstoffe schützen zu können: Produkte mit Azo-Farbstoffen werden zukünftig mit einem Warnhinweis gekennzeichnet werden. Der Entwurf der TAZ dafür lautet: "Achtung! Dieses Produkt enthält Substanzen, die Allergien auslösen können." So oder zumindest so ähnlich werden die Sprüche vor allem auf Süßigkeiten und Limonaden lauten. Die schwedische EU-Parlamentarierin, Åsa Westlund hofft nun: "Kein Produzent wird lange versuchen, Waren zu verkaufen, auf denen so
deutlich darauf hingewiesen wird, dass sie Allergien und
Konzentrationsschwierigkeiten verursachen können. Die werden nun ganz von allein vom Markt verschwinden." Wir dürfen gespannt sein, wie diese Kennzeichnungspflicht umgesetzt werden wird, ob man dadurch wirklich vom Kauf zurück schreckt und natürlich auch, wie unsere neu gefärbten Lebensmittel dann aussehen werden
.
Bildquelle und Copyright: WELT
Donnerstag, 20. September 2007
Wie färbt man Fleisch ?
Geschrieben von Vanessa
um
10:54 Uhr
in Schon gewusst?
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Gute Frage. Obwohl in letzter Zeit vermehrt die Stimmen laut wurden doch endlich sogenanntes Gammelfleisch einzufärben, damit es auf keinen Fall mehr zum Verzehr verkauft werden kann, muss ich in der SZ lesen, dass diese Maßnahme gar nicht so einfach ist. Wer sich jetzt dachte, prima, an Gammelfleisch gerate ich jetzt nicht mehr, der hat sich leider zu früh gefreut. Offensichtlich gibt es noch gar keinen Farbstoff, der zum Einfärben von Fleisch geeignet ist. An der Universität Leipzig wird zwar schon seit einem Jahr fleißig geforscht, aber so schnell geht das eben nicht, denn der Farbstoff muss vielen Anforderungen genügen. Er muss sichtbar sein oder mit einem photochemischen Verfahren nachweisbar, hitze- und kältebeständig, gesundheitlich unbedenklich und für Tiere verdaulich sein. Und dann bleibt noch die große Frage, mit welcher Technik färbt man das Fleisch dann noch kostengünstig ein. In der Waschmaschine, wie beim Färben zu Hause, kommt da wohl sicher nicht in Frage. Ein wenig weiter in Sachen Fleisch färben scheint man in Down Under zu sein, dort wird bereits mit einem bestimmten Farbstoff gearbeitet, aber die deutschen Forscher rechnen dennoch mit noch einem Jahr Vorbereitung, bevor die Praxistests beginnen können. Tja, war wohl nichts mit mal schnell Gammelfleisch einfärben und alle sind auf der sicheren Seite. Jetzt muss die Politik sich doch noch was einfallen lassen, um das Problem sofort in den Griff zu bekommen. Mal sehen, ob Herr Seehofer das schafft, aber wahrscheinlich sind die Farbstoff-Forscher schneller...
Dienstag, 24. Juli 2007
M&M's - online essen macht dicker!
Geschrieben von Gerri
um
10:37 Uhr
in Lebensmittelgeschichten
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Dass M&M's Peanut als Inhalt Erdnüsse beinhalten, hat mich jetzt nicht wesentlich überrascht, anderes schon - aber der Reihe nach. Die Erdnuss-Knabberspaß gehört bei mir in die Rubrik "Sachen, die man eigentlich nicht wirklich essen sollte aber trotzdem gerne tut". Keiner braucht's, aber offensichtlich kauft das Produkt ja trotzdem irgendeiner, und ich gehöre dazu.
Als interessierter Verbraucher besuche ich natürlich hin und wieder die Produkt-Websites und bei M&M's findet sich auch wirklich Überraschendes. Zum einen weiss man dort offensichtlich nicht, ob man M&M's nun mit Apostroph oder ohne schreibt, das könnten man noch verzeihen, zum anderen, und das ist schon gravierender, unterscheiden sich die Inhaltsangaben im Vergleich zu denen auf der Produkt-Packungen doch um einige Prozente. So haben die M&M's online 2184kJ /520 kcal und offline auf der Packung 2160kJ /516 kcal. Bei den Angaben zu Eiweiss, Kohlenhydrate und Fett findet sich ähnliche Differenzen, was den Schluss nahelegt, dass online essen dicker macht! Ein in der Tat überraschendes Ergebnis.
Nebenbei erfährt man aber doch auch noch, dass die Farben braun, blau, rot und gelb mit jeweils 22,2% und grün mit 11,1% enthalten sind. Wirklich interessant, nur ergibt das bei mir 99,9%, also fehlen 0,1%, was auch immer die für eine Farbe haben. Rechnen scheint im Hause Mars nicht gerade die Stärke zu sein, ich hoffe, man nimmt es sonst bei den Zutaten etwas genauer.

M&M's Peanut:
Inhaltsstoffe:
Zucker, Erdnüsse, Kakaomasse, Magermilchpulver, Butterreinfett, Kakaobutter, Pflanzenfett, Milchzucker, Stärke, Glukosesirup, gehärtes Pflanzenfett, Emulgator (Sojalecithin), Geliermittel (Gummi arabicum), Dextrin, Farbstoffe (E104, E120, E133, E171), Überzugsmittel (Carnaubawachs), Aromen, Salz, Pflanzenöl, (Spuren: Haselnuss, Mandel)
Nährwertangaben/ 100g:
Brennwert: 2160 kJ/516 kcal
Eiweiss: 9,8 g
Kohlenhydrate: 59,0 g
davon Zucker: 52,4 g
Fett: 26,8 g
davon gesättigte Fettsäuren: 11,0 g
Ballaststoffe: 2,8 g
Natrium: 0,05 g
Mittwoch, 11. Juli 2007
Langnese Milchzeit - Nicht nur für Kinder
Geschrieben von Vanessa
um
16:47 Uhr
in Neu im Regal
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Endlich mal ein Eis mit einem neuen Ansatz. Neue Geschmacksrichtungen gibt es ja alle Nase lang, aber mal ein Eis ohne künstliche Farbstoffe und Aromen ist in der Kühltheke doch mal was Neues.
Das muß natürlich probiert werden, und ich habe ein Paket Milchzeit Schokolade gekauft. Geschmacklich ist es sicher eine Umgewöhnung, denn die Geschmacksnerven sind noch sehr auf künstliche Aromen gepolt. Übrigens eine erschreckende Feststellung, wie sehr die Lebensmittelindustrie unseren Geschmack bereits manipuliert hat.
Aber es schmeckt durchaus - mit etwas Sahne sogar noch besser
Und ich denke nicht, dass Kinder die einzige Zielgruppe sein sollten. Auch wenn es für Unilever natürlich ein gutes Verkaufsargument ist, an die Mütter zu appellieren, ihren Kindern "gute Süßigkeiten" zu geben, und mit zwei Kugeln Eis hat man seinem Kind soviel Calcium untergejubelt, wie in einem kleinen Glas Milch (100 ml) drin ist. Was ist eigentlich aus dem altmodischen Glas Milch geworden?
Für mich zählt als Verkaufargument viel eher, dass keine künstlichen Farbstoffe und Aromen enthalten sind, damit gehen sie doch wirklich neue Wege. Gesunde Milch in Süßigkeiten - das ist doch seit Kinderschokolade ein alter Hut. Aber das Milchzeit Eis kaufe ich mal wieder, auch wenn ich kein Kind mehr bin ![]()



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