Geschrieben von Melanie
um
14:35 Uhr
in Lebensmittel & Recht
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Wie die LZ heute berichtet, kritisiert die Bad Homburger Wettbewerbszentrale e.V. in Bezug auf die Vergabe des WPSA-Siegels für Eier aus Kleingruppenhaltung die Werbung mit Selbstverständlichkeiten. Laut Wettbewerbszentrale erwecke das WPSA-Siegel mit dem Hinweis "Tiergerechte Haltungsform" beim Verbraucher den falschen Eindruck, dass der Betrieb der ein solches Siegel erhalten hat, mehr für den Schutz von Legehennen leiste, als Wettbewerber ohne diese Kennzeichnung. Tatsächlich wird das Siegel aber bereits vergeben, wenn gerade mal die gesetzlichen Mindeststandards für tiergerechte Haltung eingehalten werden.
Die Deutsche Vereinigung für Geflügelwissenschaft e.V., die das Siegel vergibt, weist diese Vorwürfe vehement zurück und weist darauf hin, dass immerhin 60 % aller Eier im Handel dieses Siegel nicht trügen, eben weil sie die Voraussetzungen nicht erfüllen würden.
Eine Entscheidung muss laut LZ demnächst wohl vor Gericht getroffen werden.
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